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Wie KI die Neueinstellungen in Unternehmen beeinflusst
Viele dürften bemerkt haben, dass die Aussage „KI wird uns alle Jobs wegnehmen!“ ebenso falsch ist, wie „Es wird sich nichts ändern.“
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Künstliche Intelligenz: Viele dürften mittlerweile bemerkt haben, dass die Aussage „KI wird uns alle Jobs wegnehmen!“ ebenso falsch ist, wie „Es wird sich nichts ändern.“ Die Wahrheit liegt, wie so oft, dazwischen. Genau das zeigt auch eine aktuelle Presseinformation von bitkom. Vor allem die Arbeitswelt in Tech-Startups ist betroffen.
Jedes vierte Startup hat keine neuen Leute eingestellt
Der Meldung zufolge hat etwa jedes vierte Tech-Startup (27 Prozent) wegen KI auf Neueinstellungen verzichtet. Sieben Prozent sind sogar noch einen Schritt weitergegangen und haben Stellen abgebaut.
Inwieweit diese Entscheidung sinnvoll ist oder ob die KI-Blase in Zukunft platzen, viele auf den Boden der Tatsachen zurückholen, und beweisen wird, dass der Mensch eben doch nicht überall ersetzt werden kann, bleibt abzuwarten. Personalkosten zu sparen, mag im ersten Moment verführerisch klingen. Aber zu welchem Preis?
Manche Unternehmen (16 Prozent) stellen wegen KI auch mehr Personal ein
Und möglicherweise handelt es sich hierbei um die Unternehmen, die erkannt haben, dass es für die Bedienung der einzelnen Tools doch mehr als einen einfachen Prompt braucht. Am Ende übernimmt der Mensch, zumindest im Idealfall, die Verantwortung. Ansonsten kann es teuer werden.
Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst erklärt, KI mache viele Bürotätigkeiten und insbesondere auch die Softwareentwicklung effizienter. Die entsprechenden Unternehmen seien „zum einen technologische Vorreiter, zum anderen besonders darauf angewiesen, Mitarbeiter besonders effizient einzusetzen“.
Mehr als die Hälfte der Startups erwartet steigende Beschäftigenzahlen
Aktuell gehen 62 Prozent der Startups davon aus, dass bei ihnen in Zukunft mehr Mitarbeiter tätig sein werden. 6 Prozent planen hingegen einen Stellenabbau. 26 Prozent rechnen nicht damit, dass sich etwas verändern wird. Und bei knapp der Hälfte der Startups soll KI keinen Einfluss auf den Personalbedarf haben. In 2 Prozent sollen wegen KI Stellen abgebaut werden.
Fest steht: KI und die mit ihr verbundenen Möglichkeiten verändern die Arbeitswelt. Und einmal mehr dürfte sich in den kommenden Jahren zeigen, wer eher auf das schnelle Geld aus und dafür bereit ist, sein Business auf eine Karte zu setzen. Mit weniger Mitarbeitern und der Frage danach, was eigentlich mit den Daten, mit denen die Systeme gefüttert werden, sonst so passiert. Klingt etwas unbequem? Mag sein. Unbequem ist es aber auch, einen Job an eine Maschine zu verlieren, die in regelmäßigen Abständen beweist, dass sie eben doch nicht perfekt ist, sondern nur (zugegeben sehr selbstsicher) behauptet, es zu sein.
Quellenangabe: Bitkom
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