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Microsoft Xbox: Weitere 268 Arbeitsplätze werden gestrichen
Im Zuge der Umstrukturierung der Studio-Landschaft werden zusätzliche 268 Stellen dem bereits angekündigtem Rotstift zum Opfer fallen.
INHALTSVERZEICHNIS
Microsoft Xbox: Im Zuge der Umstrukturierung der Studio-Landschaft werden zusätzliche 268 Stellen dem Rotstift zum Opfer fallen. Die Entlassungen sind Teil des bereits angekündigten Abbaus von insgesamt 3.200 Arbeitsplätzen und betreffen Halo Studios, weitere namentlich nicht genante First-Party-Studios sowie die Führungsebene und Zentralfunktionen von XGS.
Im Rahmen dieser Veränderungen weitet Activision seinen Zuständigkeitsbereich auf „Sea of Thieves“-Entwickler Rare und World’s Edge, das Studio hinter „Age of Empires“ aus. Der Publisher wird auch für die Entwicklung eines neuen Halo-Spiels unter der Leitung eines neuen Teams verantwortlich sein. Ein „kleines Team“ bei den Halo Studios wird das Franchise sowie die bereits veröffentlichten Titel weiterhin betreuen.
Microsoft Xbox streicht weitere 268 Arbeitsplätze
Microsoft Casual Games, verantwortlich für Titel wie Solitaire, Mahjong und Minesweeper, wird künftig an King berichten. Obsidian wird unterdessen in die Bethesda-Gruppe integriert, während das Studio an einem neuen Fallout-Projekt arbeitet. Playground und Turn 10 werden zu einem einzigen Studio zusammengelegt, um sich auf die Marken Fable und Forza zu konzentrieren.
Dem in Großbritannien ansässigen Hellblade-Entwickler Ninja Theory droht möglicherweise die Schließung, nachdem Xbox mitgeteilt hat, dass zwei für das Studio geplante Deals gescheitert sind. Es wurden bereits Beratungen mit der Belegschaft über eine mögliche Schließung aufgenommen, wenngleich auch andere Optionen geprüft werden.
Compulsion und Double Fine gehen eigene Wege
Xbox hatte zuvor erklärt, dass keines seiner öffentlich angekündigten First-Party-Spiele oder -Projekte eingestellt würde. Das nächste Spiel von Ninja Theory, „Senua“, wurde während des Xbox Games Showcase im Juni vorgestellt, einen Monat vor der Ankündigung der Stellenstreichungen. Wie schon Compulsion und Double Fine hat sich auch Undead Labs verselbstständigt und einen Publisher für „State of Decay 3“ gefunden.
„Die seit Juli durchgeführten Maßnahmen, einschließlich der Studio-Ausgliederungen, haben uns bei der zuvor angekündigten Umstrukturierung etwa drei Viertel des Weges vorangebracht“, sagte Matt Booty, Xbox Chief Content Officer. Und weiter: „Das Ziel ist es, unsere Marken und Spiele zu stärken, indem wir weniger Geschäftsbereiche führen, bereits eng zusammenarbeitende Gruppen aufeinander abstimmen und unsere Publishing-Expertise gezielt einsetzen.“
Quellenangabe: AppGamers
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