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RTL experimentiert mit Künstlicher Intelligenz im TV
Laut einer offiziellen Meldung auf dwdl.de testet RTL den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei seinem Klassiker „Das Strafgericht“.
INHALTSVERZEICHNIS
Unterhaltung: Laut einer offiziellen Meldung auf dwdl.de testet RTL gerade den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei einem seiner Klassiker („Das Strafgericht“). Dabei zeigt sich, dass die Technologie zwar spannende kreative Möglichkeiten eröffnet, aber auch inhaltliche, technische und rechtliche Fragen aufwirft. Wer sich also schon immer gefragt haben sollte, ob es sich beim Strafgericht um echte Fälle handelt, dürfte nun, wenn auch auf einer anderen Ebene, die Antwort bekommen haben.
Ein Test, der viele Fragen aufwirft
Der KI-Test läuft gerade mit mehreren Folgen. Die verschiedenen Episoden wurden mithilfe von Bildbearbeitung, Sprachsynthese und Lipsync so stark verändert, dass völlig neue Handlungen, veränderte Figurenkonstellationen und zum Teil gänzlich andere Urteile entstanden sind. Doch bevor sich der ein oder andere Laiendarsteller nun Sorgen um seinen Nebenerwerb macht, sei gesagt, dass der aktuelle Test zeigt, dass hier technisch noch viel Luft nach oben ist. Manche Lippenbewegungen sind nicht synchron. Hin und wieder werden auch Wörter genuschelt. Ein anderes Thema wird jedoch auch in rechtlicher Hinsicht relevant.
Diskussionen um Transparenz und Kennzeichnung
Mittlerweile müssen viele KI-Inhalte, zum Beispiel im Netz, gekennzeichnet werden. Aber wie verhält es sich eigentlich mit TV-Sendungen? Während im Streaming-Dienst RTL+ am Ende der Folgen ein kurzer Hinweis eingeblendet wird, verzichtet RTL im linearen Fernsehprogramm komplett auf diese Art der Transparenz.
Der Sender beruft sich dabei auf Ausnahmen für fiktionale Werke in der EU-KI-Verordnung. Eine Frage, die sich in diesem Zusammenhang allerdings unweigerlich stellt, ist: „Warum verweist man dann im Streaming auf den Einsatz der KI?
Und wie geht es weiter?
RTL selbst bewertet das Projekt als bewusste “Lern- und Pilotphase“. Man wolle verstehen, „welche kreativen Möglichkeiten und welche Grenzen und Herausforderungen die Technologie heute mit sich bringt“.
Abzuwarten bleibt, ob das Ganze dann gegebenenfalls irgendwann doch weiter ausgebaut wird und sich dann eventuell irgendwann jemand eingestehen muss, dass vielleicht nicht die große Schauspielkunst, aber zumindest ein großer Kult-Faktor des Privatfernsehens der KI zum Opfer gefallen ist.
Quellenangabe: AppGamers
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