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WhatsApp: Kindersicherung unter iOS erhält mehr Funktionen
Meta will seinen beliebten Messenger offenbar mit erweiterten Funktionen zur Kindersicherung unter Apple iOS ausstatten.
INHALTSVERZEICHNIS
WhatsApp: Meta will seinen beliebten Messenger offenbar mit erweiterten Funktionen zur Kindersicherung unter Apple iOS ausstatten. Die renommierten Spezialisten von WABetaInfo haben nach eigenen Angaben im Code der App einen eigenen Bereich mit der Bezeichnung „Kindersicherung“ gefunden, der sich künftig in den Einstellungen befinden wird. Die Neuerung folgt auf die Einführung der „Durch Eltern verwaltete Konten“ vom März 2026.
Eltern oder Erziehungsberechtigte können mit den elternverwalteten Konten in ausgewählten Regionen vorgeben, wer das Konto kontaktieren darf und welchen Gruppen es beitreten kann. Um Kinder und Heranwachsende zu schützen, sind zudem bestimmte Funktionen wie Kanäle und Status eingeschränkt. Die Erwachsenen erhalten zudem Einblick in ausgewählte Kontoaktivitäten, wie zum Beispiel neue Kontakte, blockierte Nutzer oder Änderungen am Profil.
WhatsApp erweitert Kindersicherung unter Apple iOS
Die Meta-Tochter hatte bei der Einführung der „Durch Eltern verwaltete Konten“ erklärt, dass die Kindersicherungsfunktionen und Einstellungen auf dem verwalteten Gerät durch eine elterliche PIN geschützt werden. Derart sollen ausschließlich Eltern oder Erziehungsberechtigte auf die entsprechenden Datenschutzeinstellungen zugreifen und diese verändern können.
Nachdem WABetaInfo bereits im vergangenen Monat einen entsprechenden Bereich für Android entdeckt hatte, wird die Funktion nun offenbar auch auf iOS ausgerollt. Der Einrichtungsprozess setzt voraus, dass sowohl das Smartphone des Kindes als auch das Smartphone der Eltern zur Hand sind.
Neue Funktion „Durch Eltern verwaltete Konten“ erklärt
Die WhatsApp-Spezialisten beschreiben die Vorgehensweise wie folgt: „Wenn ein Elternteil den Bereich ‚Kindersicherung‘ auf seinem iPhone öffnet, zeigt WhatsApp einen neuen Einrichtungsbildschirm an. Die Eltern müssen das Smartphone des Kindes verwenden und ihr eigenes Smartphone in der Nähe bereithalten.
In diesem Bereich fordert WhatsApp die Eltern auf, den QR-Code zu scannen oder die Einladung auf ihrem Smartphone anzunehmen, um ihre Konten zu verknüpfen. Nach Annahme der Einladung müssen sie zum Smartphone des Kindes wechseln, um die Konfiguration abzuschließen. WhatsApp stellt den Ablauf in einer einfachen Benutzeroberfläche dar, die keinerlei technische Kenntnisse erfordert.“
WhatsApp reagiert auf unterschiedliche gesetzliche Vorgaben
Die „Durch Eltern verwaltete Konten“ richten sich an junge Nutzer, die in ihrem Land oder ihrer Region das vorgeschriebene Mindestalter zur Verwendung des Messengers noch nicht erreicht haben. WhatsApp reagiert damit auf unterschiedliche gesetzliche Vorgaben zum Schutz jüngerer Anwender und ermöglicht Eltern eine zusätzliche Kontrollmöglichkeit bei der Nutzung des Dienstes.
Welche Altersangaben konkret bei der Einrichtung erforderlich sind, kann von den jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen abhängen. Laut Meta kann Apple in bestimmten Regionen die Altersgruppe des Kindes direkt an WhatsApp übermitteln. In diesem Fall müssten Eltern die Altersgruppe nicht selbst bei der Einrichtung des verwalteten Kontos angeben.
Quellenangabe: AppGamers
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