Neuigkeiten
Kinderschutz: EU plant Altersstufen für Social Media
Die EU-Kommission hat sich einmal mehr vorgenommen, Minderjährige in den sozialen Netzwerken stärker zu schützen.
INHALTSVERZEICHNIS
Kinderschutz: Die EU-Kommission hat sich einmal mehr vorgenommen, Minderjährige in den sozialen Netzwerken stärker zu schützen. Und wer hätte es gedacht? Das Alter wird hierbei eine entscheidende Rolle spielen. Geplant sind (zumindest aktuell), wie unter anderem die Seite iphone-ticker.de berichtet, unterschiedliche Regeln für verschiedene Altersgruppen. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat dazu einen EU KIDS ACT angekündigt.
Kein Social Media für Jugendliche unter 13 Jahren
Wenn die vorgestellten Pläne tatsächlich umgesetzt werden, sollen Kinder unter 13 Jahren soziale Medien überhaupt nicht nutzen dürfen. Für 13- und 14-Jährige ist dagegen eine eingeschränkte Nutzung vorgesehen. Sie sollen sogenannte Mini-Konten nutzen, die dann wiederum von den Eltern eingerichtet und beaufsichtigt werden. Außerdem sollen diese Accounts weniger Funktionen bieten als die klassische Variante.
Vollständig nutzbare Konten wären dem Modell zufolge erst ab einem Alter von 15 Jahren möglich. Für Minderjährige zwischen 15 und 18 Jahren sollen die Plattformen gleichzeitig besondere Anforderungen erfüllen und einen Fokus auf eine sichere Nutzung legen.
Die Plattformen sollen eine wichtige Aufgabe bekommen
Auf der Grundlage entsprechender Pläne will die EU nicht nur den Zugang zu sozialen Netzwerken für junge Nutzer verändern. Ergänzend hierzu sollen auch die Plattformen belegen, dass ihre Dienste für Minderjährige sicher sind.
Relevant werden dabei vor allem Funktionen, die dazu beitragen können, möglichst viel Zeit mit einer App zu verbringen. Auch Mechanismen, die Nutzern zunehmend extreme Inhalte anzeigen, sollen eine Rolle spielen. Als weiteres Problem werden sexualisierte Bilder genannt, die mithilfe künstlicher Intelligenz aus Fotos von Mädchen erstellt werden.
Die EU orientiert sich bei ihrem Vorgehen an anderen Ländern
Wenn sich die EU dazu entschließt, ihre Regeln für Minderjährige zu verschärfen, wäre sie damit nicht allein. Auch Frankreich und Australien gehen ähnlich vor. So hat Frankreich den Zugang zu bestimmten sozialen Netzwerken für unter 15-Jährige bereits gesetzlich eingeschränkt. Australien setzt unter anderem auf Alterskontrollen und höhere Strafen für Plattformbetreiber, wenn diese sich nicht an die Vorgaben halten.
Für den Herbst hat von der Leyen zusätzlich noch einen sogenannten Digital Fairness Act angekündigt. Dieser soll sich mit der problematischen Gestaltung digitaler Dienste beschäftigen und dabei nicht nur Minderjährige, sondern auch Erwachsene einbeziehen.
Quellenangabe: AppGamers
-
Neuigkeitenvor 13 Stunden
Spotify: 800.000 Hörbücher für mehr als 180 Märkte
-
Neuigkeitenvor 15 Stunden
8BitDo: Zwei Gamepads feiern 30 Jahre Lara Croft
-
Neuigkeitenvor 2 Tagen
Fortnite erreicht die höchste E-Sport-Zuschauerzahl seit sieben Jahren
-
Neuigkeitenvor 4 Tagen
Curaçao-Lizenz bei Ausland-Casinos: Schweiz im Blick
-
Neuigkeitenvor 2 Wochen
Microsoft Xbox: Weitere 268 Arbeitsplätze werden gestrichen
-
Neuigkeitenvor 2 Wochen
Apple: iOS 27.0.1 behebt Neustart-Problem vom iPhone 18 Pro
-
Neuigkeitenvor 2 Wochen
ePA: Ärzteverband zieht zu Jahrestag kritische Bilanz
-
Neuigkeitenvor 2 Wochen
Untis Mobile: Diese App müssen Eltern und Schüler haben!