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WhatsApp: Gefährliches Sicherheitsleck erlaubt Zugriff auf private Fotos
Der Messenger von Meta hat offenbar ein massives Sicherheitsproblem, bei dem Angreifer Zugriff auf die Galerie erlangen können.
INHALTSVERZEICHNIS
WhatsApp: Der Messenger aus dem Hause Meta hat offenbar ein massives Sicherheitsproblem, bei dem Angreifer Zugriff auf die Galerie erlangen können. Der Angriff erfolgt per Videoangriff und auch eine aktive Displaysperre bietet keinen Schutz. Angreifer erhalten derart bei einem physischen Zugriff auf ein gesperrtes Android-Smartphone Einblicke in darauf gespeicherte Medien.
Der US-Konzern hat nach eigenen Angaben umgehend reagiert und verteilt einen Patch, der das Problem aus der Welt schaffen soll. Nutzer werden gebeten, in der kommenden Zeit auf WhatsApp-Updates zu achten und diese bei Verfügbarkeit zeitnah zu installieren.
WhatsApp-Sicherheitsleck erlaubt Zugriff auf private Fotos
Der Sicherheitsforscher Jose Rodriguez hatte den Stein ins Rollen gebracht, indem er unter anderem auf YouTube und X Informationen zu der Sicherheitslücke veröffentlichte. Jose Rodriguez zeigt in einem Video, wie der Angriff funktioniert. Demnach müssen Angreifer zunächst per WhatsApp einen Videoanruf an das Zielgerät einleiten. Wird der Anruf angenommen, kann über die Menüs für Videoeffekte die lokale Galerie erreicht werden.
Eine Entsperrung des Gerätes ist dazu nicht notwendig. Das Öffnen oder Versenden einzelner Galerieelemente ist aus dieser Ansicht zwar nicht möglich, jedoch erhalten Angreifer potenziell Einblicke in Vorschaubilder privater Fotos und könnte diese mit einer separaten Kamera abfotografieren.
Meta verteilt bereits Patch, um WhatsApp besser zu schützen
Das Branchenmagazin Notebookcheck hat außerdem herausgefunden, dass der Angriff nicht auf allen Android Smartphones funktioniert. Auf einem Samsung Galaxy S25 Ultra konnte das Verhalten beispielsweise nicht reproduziert werden. Auf einem Google Pixel 6 Pro sowie einem Oppo K13 soll der Angriff aber gelungen sein. Bei Apple iOS und somit bei iPhones hingegen gibt es die Sicherheitslücke nicht.
Golem gibt zu bedenken, dass Angreifer direkten physischen Zugriff auf die Zielgeräte haben und in der Lage sein müssen, diese per WhatsApp anzurufen. Das Sicherheitsleck kann daher unter anderem für Spionage durch Personen aus dem direkten Umfeld wie etwa eifersüchtige Ehepartner oder böswillige Arbeitskollegen ausgenutzt werden. WhatsApp teilte auf X mit, bereits einen Sicherheitspatch zu verteilen. Wie lange es dauert, bis dieser auf allen Geräten angekommen ist, kann nicht abgeschätzt werden.
Quellenangabe: Golem
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