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Ratgeber: Warum ein VPN Gamer vor Datenverlust und Hacks schützt
In Deutschland spielen Millionen Menschen täglich auf dem Smartphone, sei es in der U-Bahn, im Wartezimmer oder auch einfach auf dem Sofa.
INHALTSVERZEICHNIS
Ratgeber: Mobile Gaming ist längst kein Nischenthema mehr. In Deutschland spielen Millionen Menschen täglich auf dem Smartphone, sei es in der U-Bahn, im Wartezimmer oder auch einfach nur auf dem Sofa. Die Spiele werden immer besser und die Communitys größer. Leider werden aber auch die In-App-Käufe teurer. Und damit steigt auch das Interesse von Cyberkriminellen, die genau dort zuschlagen, wo viele Spieler am wenigsten damit rechnen.
Ein schnelles Match zwischendurch, verbunden mit dem WLAN im Café um die Ecke kann dann schnell zur Gefahr werden. Ein VPN gehört für PC-Gamer schon länger zur Standardausrüstung. Für mobile Spieler ist es noch immer eher eine Randerscheinung, obwohl die Risiken dieselben sind. Dazu kommt, dass die Geräte sogar noch sensibler sind.
Warum Gamer besonders im Visier von Hackern sind
Spielerkonten sind auf dem Schwarzmarkt bares Geld wert. Wer jahrelang in ein Game investiert hat, also Zeit, echtes Geld, seltene Items, besitzt ein Konto, das Kriminelle interessiert. Schätzungen zufolge werden allein auf Plattformen wie Steam monatlich Tausende Accounts gestohlen und in privaten Telegram-Gruppen für teils mehrere Tausend Euro weiterverkauft. Selbst kleinere Accounts mit ein paar gekauften Spielen oder In-Game-Guthaben sind profitable Beute, wenn man sie in großer Zahl stiehlt.
Dazu kommt, dass viele Spielerkonten mit echten Zahlungsmitteln verknüpft sind. Kreditkarte, PayPal oder das Guthaben im App Store liegen oft nur einen Login entfernt. Wer das Passwort hat, hat im schlimmsten Fall Zugriff auf beides. Das gilt für den Account und das Geld dahinter. Gaming-Konten sind außerdem häufig mit echten Identitätsdaten verbunden. Damit gibt es Name, Adresse, E-Mail, Geburtsdatum für die Cyberkriminellen in einer Komplettlieferung.
Die häufigsten Angriffe auf mobile Gamer
Wer weiß, wie Hacker vorgehen, kann sich besser schützen. Diese Angriffsmethoden betreffen mobile Spieler besonders häufig:
Man-in-the-Middle-Angriffe in öffentlichen WLANs
Wer sich im Café, im Hotel oder auch einfach nur am Bahnhof ins offene WLAN einwählt und dann spielt, überträgt Daten oft unverschlüsselt. Ein Angreifer im selben Netzwerk kann den Datenverkehr mitlesen. Das gilt für Passwörter, Session-Tokens, Spielzugangsdaten und Co.
Phishing über Spieleplattformen
Hierbei handelt es sich um gefälschte Nachrichten im Namen bekannter Publisher oder Plattformen, die zu täuschend echten Login-Seiten führen. Wer dort seine Zugangsdaten eingibt, schenkt sie direkt dem Angreifer. Besonders beliebt sind angebliche Angebote für kostenlose In-Game-Währungen oder Cheat-Codes.
Fake-Apps mit Schadsoftware
Im App Store und bei Google Play tauchen immer wieder gefälschte Versionen beliebter Spiele auf. Wenn man solch eine App installiert, lädt man im Hintergrund Trojaner herunter, die Passwörter, Cookies und gespeicherte Kartendaten abgreifen. Leider nicht nur vom Spielekonto, sondern vom gesamten Gerät.
DDoS-Angriffe auf einzelne Spieler
Im kompetitiven Gaming ist es leider gängige Praxis, einem unliebsamen Gegner die eigene IP-Adresse zu entlocken und ihn dann per DDoS-Attacke vom Netz zu schmeißen. Was in eSports-Turnieren vorkommt, tritt inzwischen auch in regulären Mobile-Games auf. Die eigene IP preiszugeben ist dabei der erste Fehler.
Credential Stuffing
Millionen von Passwort-Kombinationen aus alten Datenlecks kursieren im Darknet. Kriminelle probieren diese vollautomatisch auf Gaming-Plattformen aus, in der Hoffnung, dass jemand dasselbe Passwort für mehrere Dienste nutzt. Das klingt plump, funktioniert aber leider ziemlich oft.
So kann ein VPN das mobile Gaming sicherer machen
Ein VPN verschlüsselt die gesamte Datenverbindung des Smartphones und leitet sie über einen externen Server. Laut den Experten von Cybernews ist für Angreifer, die im selben Netzwerk mithören wollen, damit nichts mehr zu holen. Weitere Informationen: https://cybernews.com/de/vpn-angebote/proton-vpn-gutschein/
Vorteile auf einen Blick:
1. Das VPN macht unsichere Netzwerke damit deutlich sicherer. Egal ob am Flughafen oder im Einkaufszentrum, selbst wenn das WLAN offen und ungeschützt ist.
2. Wer die echte IP eines Spielers nicht kennt, kann ihn auch nicht gezielt per DDoS-Attacke angreifen. Das ist vor allem für Spieler relevant, die regelmäßig kompetitiv unterwegs sind oder in der Community bekannt sind.
3. Viele mobile Spiele und ihre Werbenetzwerke sammeln in großen Mengen Nutzungsdaten. Ein VPN erschwert die IP-basierte Verfolgung und gibt weniger über das eigene Nutzungsverhalten preis.
4. Manche Games erscheinen in bestimmten Ländern früher, bestimmte Server sind regional gesperrt oder Preise für In-App-Käufe variieren je nach Standort. Mit einem VPN lässt sich der virtuelle Standort anpassen
Wie sieht es mit dem Ping und der Performance aus?
Die häufigste Sorge von Gamern beim Thema VPN ist natürlich, dass das Spiel dadurch langsamer werden könnte. Hier kommt es ganz auf die Situation an. Ein VPN leitet den Datenverkehr über einen zusätzlichen Server um, was grundsätzlich eine kleine Latenz hinzufügt. Wer einen qualitativ schlechten, kostenlosen Dienst nutzt, wird das spüren. Wer auf einen schnellen, stabilen Anbieter mit Servern in der Nähe des Spielservers setzt, merkt im Alltag kaum einen Unterschied.
Gute VPN-Dienste bieten inzwischen speziell optimierte Server für Gaming an, die auf niedrigen Ping und stabile Verbindungen ausgelegt sind. Wer einen europäischen Server wählt und auf einem europäischen Game-Server spielt, bewegt sich meist im einstelligen Millisekunden-Bereich als Mehraufwand. Für Casual-Games und die meisten Multiplayer-Titel ist das daher kein Problem.
Ein VPN kann in bestimmten Situationen sogar helfen, die Verbindung zu verbessern. Manche Internetanbieter drosseln Streaming- und Gaming-Traffic bei hoher Auslastung. Ein VPN verschlüsselt den Traffic so, dass der Anbieter nicht erkennt, womit er es zu tun hat und folglich auch nicht drosseln kann.
VPN für Mobile Gaming einrichten
Das Installieren eines VPNs ist kinderleicht und geht vor allem auch sehr schnell. Die meisten guten VPN-Dienste haben Apps für iOS und Android, die sich in weniger als fünf Minuten einrichten lassen. Nach dem Download, der Anmeldung und der Auswahl eines Servers ist das VPN aktiv. Ab diesem Moment läuft der gesamte Datenverkehr des Smartphones verschlüsselt.
1. Damit man das VPN im Eifer des Gefechts nicht vergisst, bieten viele Anbieter die Einstellung, dass das VPN beim Starten des Geräts oder beim Verbinden des WLANs ebenfalls automatisch gestartet wird.
2. Falls die VPN-Verbindung abbricht, unterbricht der Kill Switch sofort die gesamte Internetverbindung. So ist sichergestellt, dass nie unverschlüsselte Daten nach außen gehen, auch nicht für Sekunden.
3. Für den geringsten Ping-Einfluss sollte man den VPN-Server in derselben Region wählen, in der sich auch der Game-Server befindet. Einen deutschen Spieler auf einem EU-Server über einen VPN-Server in Frankfurt zu routen, macht kaum einen Unterschied.
Abgesehen vom VPN ist es außerdem hilfreich, eine Zwei-Faktor-Authentifizierung einzurichten. Das ist generell der wichtigste Schutz für Spiele-Accounts. Wenn ein Passwort dann doch gestohlen wird, kommt niemand ohne den zweiten Faktor rein.
Quellenangabe: AppGamers
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