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007 – First Light: Spielzeit von 20 Stunden sorgt für Diskussionen
Die Kampagne des neuen James-Bond-Spiels soll rund 20 Stunden dauern, was in der Community zu Diskussionen über die Spielzeit führt.
INHALTSVERZEICHNIS
007 First Light: Die Kampagne des neuen James-Bond-Spiels soll rund 20 Stunden dauern, was in der Community zu Diskussionen über die Spielzeit führt. Wie kurz oder lang sollten Singleplayer-Games sein? Die Debatte wurde vermutlich unbewusst von Spiele-Entwickler IO Interactive selbst durch ein Interview mit dem YouTuber JorRaptor ausgelöst.
IO Interactive erklärte in diesem, dass Spieler für die Story-Kampagne voraussichtlich im Mittel rund 20 Stunden benötigen werden. Dabei seien zusätzliche Modi und optionale Herausforderungen explizit nicht eingerechnet. Zahlreiche Fans reagierten zunächst mit Erleichterung, gab es doch bei der ersten Vorstellung des jungen Bond die Befürchtung, dass das Action-Adventure noch kürzer ausfallen könnte.
007 First Light Spielzeit von 20 Stunden sorgt für Diskussionen
Eine Kampagnedauer von rund 20 Stunden liegt auch in der Tat über der Spielzeit vieler Singleplayer-Actiontitel. Ein Mitglied des auf Horror spezialisierten Studios The Brotherhood (Stasis) kommentierte dann aber die Meldung bei dem Online-Dienst X mit der Bemerkung: „20 Stunden Content für ein Singleplayer-Erlebnis sind verrückt.“ Der Entwickler wies ebenfalls darauf hin, dass selbst alle Star-Wars-Filme zusammen nur ungefähr 25 Stunden Laufzeit hätten.
Was genau der Spiele-Entwickler damit zum Ausdruck bringen wollte, kann dem Posting nicht entnommen werden. Muss es auch nicht, traf der Kommentar doch einen neuralgischen Punkt der Branche: Spieler mahnen seit Jahren an, dass Games oftmals künstlich gestreckt werden. Dabei stehen besonders Open-World-Spiele in der Kritik, Inhalte mit repetitiven Aufgaben oder Sammelmechaniken unnötig aufzublähen.
Branche der Videospiele befindet sich in einem massiven Umbruch
Mehrere Nutzer schrieben sinngemäß, ein fokussiertes 15- oder-20-Stunden-Spiel mit gutem Pacing sei oft angenehmer als ein in die Länge gezogenes 80-Stunden-Abenteuer. Eine Meinung, der sich andere Kommentatoren nicht anschließen wollten. Sie verwiesen darauf, dass Käufer bei Preisen von 70 Euro oder mehr oft auch eine entsprechende Spielzeit erwarteten. Zudem seien Filme und Videospiele nur bedingt vergleichbar, weil Games zusätzlich von Interaktion, Erkundung und Wiederspielwert lebten.
Die Diskussion spiegelt einen Wandel in der Branche wieder: Während Publisher jahrelang mit möglichst großen Spielwelten und Hunderten Stunden Inhalt warben, betonen inzwischen viele Entwickler bewusst kompaktere und stärker fokussierte Spielerfahrungen. Umfangreiche Rollenspiele und Sandbox-Spiele bleiben dessen ungeachtet aber wirtschaftlich weiterhin äußerst erfolgreich.
Quellenangabe: AppGamers
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