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Apple: Intel soll wieder Chips nach Cupertino liefern
Der iPhone-Hersteller soll nach einer Pause von rund sechs Jahren Intel erneut mit der Produktion von Chipsets beauftragt haben.
INHALTSVERZEICHNIS
Apple: Der iPhone-Hersteller soll nach einer Pause von sechs Jahren Intel erneut mit der Produktion von Chips beauftragt haben. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Bezugnahme auf das Wall Street Journal und Personen, die mit den Vorgängen vertraut sind, berichtet, haben die beiden Unternehmen eine entsprechende Vorabvereinbarung getroffen.
Demnach soll Intel wieder für Apple Chips herstellen. Unklar ist zurzeit, um welche Art von Chipsets es sich handelt. Somit ist auch nicht bekannt, in welchen Geräten die Chips eingesetzt werden sollen.
Intel soll wieder Chips für Apple herstellen
Apple und Intel pflegten über viele Jahre eine enge Zusammenarbeit, bei der Intel bis 2020 die Prozessoren für Mac-Computer produzierte. Mit dem M1 stellte Apple dann Ende 2020 seinen ersten hauseigenen Prozessor für Notebooks vor. Die M-Chips des iPhone-Herstellers werden seitdem in MacBooks, Mac Minis und iPads verbaut.
Der Aktienkurs von Intel stieg nach Bekanntwerden der Vereinbarung um 15 Prozent. Das deutsche IT-Portal Golem ergänzt, dass die US-Regierung einen gewissen Anteil daran gehabt haben soll, dass Apple zu Verhandlungen bereit war, die seit rund einem Jahr laufen sollen.
MacBook Neu verkauft sich überragend gut
Das Engagement der Trump-Regierung kommt nicht von ungefähr, ist Washington doch seit 2025 der größte Anteilseigner von Intel, das unter dem CEO Lip-Bu Tan eine Trendumkehr zu erreichen versucht. In den vergangenen Jahren hatte Intel unter wirtschaftlichen Schwierigkeiten gelitten.
Die Entscheidung von Apple, Intel wieder an Bord zu holen, könnte allerdings auch schlicht und ergreifend an den Folgen der aktuellen Chipkrise liegen. Der US-Konzern hatte kürzlich eine weitere Bestellung von A18-Chips bei TSMC in Auftrag gegeben, da sich das MacBook Neo überragend gut verkauft. Apple hängt recht stark von TSMC ab und sucht daher zurzeit nach Alternativen.
Quellenangabe: AppGamers
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