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Amazon: EU-Kommission ermittelt gegen US-Online-Riesen
Amazon soll seine Position zum Nachteil von Kunden und Mitbewerben ausgenutzt haben.
Amazon soll seine marktbeherrschende Position zum Nachteil von Kunden und Mitbewerben ausgenutzt haben. Dabei soll der US-Konzern unter anderem Daten von Händlern zum eigenen Vorteil eingesetzt haben. Das berichtet Margrethe Vestager, die Europäische Kommissarin für Wettbewerb und Digitales, unter anderem auf Twitter. Demnach gelangte die Kommission zu der Auffassung, dass der weltweit größte Einzelhändler mit seiner Auswertung von Handelsdaten auf seinem Marktplatz gegen EU-Kartellvorschriften verstößt.
So soll das Unternehmen nicht öffentliche Geschäftsdaten von unabhängigen Händlern seines Marktplatzes für das eigene Geschäft auswerten. Diese Daten werden dann systematisch dafür genutzt, um mit den Händlern zu konkurrieren. Das „verfälscht den Wettbewerb“, da der Versandriese einen wettbewerbswidrigen Vorteil erhält.
Amazon hat Probleme mit EU-Kommission
Amazon wies die Vorwürfe zurück und erklärte, dass man mit der Kommission zusammenarbeiten wolle, um ein genaueres Bild der Abläufe vermitteln zu können. Sollte der US-Konzern die Wettbewerbshüter nicht überzeugen können, droht eine milliardenschwere Strafzahlung. Bei Verstößen gegen die EU-Wettbewerbsvorschriften drohen Unternehmen Geldbußen in Höhe von bis zu zehn Prozent ihres weltweiten Jahresumsatzes.
iPhone-Hersteller Apple wird aktuell ebenfalls vorgeworfen, mit seinem App Store ein Monopol geschaffen zu haben und dieses für eigene Apps und Dienste auszunutzen. Beide Fälle sind durchaus verschieden, weisen allerdings eine Parallele auf: Ein Online-Marktplatz mit Monopol-Charakter, auf dem die Anbieter selbst auftreten. Die EU-Kommission hat unlängst einen Gesetzesentwurf vorgestellt, der große IT-Unternehmen dazu zwingen soll, Daten an kleinere Mitbewerber abzugeben.
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