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Apple: EU akzeptiert neueste App Store-Änderungen
Apple und die EU-Kommission haben eine Einigung bezüglich des Digital Markets Acts (DMA) erzielt.
INHALTSVERZEICHNIS
Apple: Der US-amerikanische IT-Riese und die EU-Kommission haben eine Einigung bezüglich des Digital Markets Acts (DMA) erzielt. Der iPhone-Hersteller hatte im Juni 2025 seinen App Store entsprechend angepasst und wird nun voraussichtlich keine Strafzahlungen aufgrund Nichteinhaltung des DMAs leisten müssen.
Die Nachrichtenagentur Reuters schreibt zu dem Thema: „Änderungen an den Regeln und Gebühren für den App Store von Apple werden wahrscheinlich die Zustimmung der EU-Kartellbehörden erhalten […]. Dieser Schritt würde dem iPhone-Hersteller potenziell hohe tägliche Geldstrafen ersparen. Das Unternehmen gab letzten Monat bekannt, dass Entwickler eine Bearbeitungsgebühr von 20 Prozent für Käufe über den App Store zahlen müssen, wobei die Gebühren für Apples Programm für kleine Unternehmen auf bis zu 13 Prozent sinken könnten.“
EU akzeptiert neueste App Store-Änderungen
Publisher und Entwickler, die ihre Nutzer zu einer Zahlung außerhalb des Apple App Stores motivieren, zahlen dafür eine Gebühr in Höhe von 5 und 15 Prozent. Reuters will zudem wissen, dass sie eine beliebige Anzahl an Links verwenden können, um Kunden zu externen Zahlungsmethoden weiterzuleiten. Der US-Konzern hatte die Änderungen vorgenommen, nachdem er von der EU-Kartellbehörde im April 2025 eine Geldstrafe in Höhe von 500 Millionen Euro erhalten hatte.
Apple lenkte nach 500 Millionen Euro Strafe ein
Die EU-Kommission begründete die Maßnahme damit, „dass die technischen und kommerziellen Beschränkungen von Apple App-Entwickler daran hinderten, Nutzer zu günstigeren Angeboten außerhalb des App Stores zu leiten, was einen Verstoß gegen das Gesetz über digitale Märkte (Digital Markets Act, DMA) darstelle“, so Reuters.
Apple wurde danach ein Zeitraum von 60 Tagen bewilligt, um Änderungen am App Store vorzunehmen und den Forderungen der EU-Kommission sowie den Regularien des Digital Markets Acts zu entsprechen. Laut Reuters werde die Europäische Kommission die Änderungen voraussichtlich in den kommenden Wochen genehmigen, wobei sich der Zeitplan noch ändern könnte. „Alle Optionen bleiben offen. Wir prüfen derzeit noch die von Apple vorgeschlagenen Änderungen“, erklärte die EU-Aufsichtsbehörde bezüglich dieser Angelegenheit.
Quellenangabe: Reuters
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