Wirtschaft
game: Verband veröffentlicht erstmals Transparenzbericht
Es handelt sich um eine Premiere – der Verband der deutschen Games-Branche hat estmals seinen Transparenzbericht publik gemacht.
INHALTSVERZEICHNIS
game: Es handelt sich um eine kleine Premiere. Der Verband der deutschen Games-Branche hat zum ersten Mal den game Transparenzbericht publik gemacht. Das Dokument liefert Einblicke in Strukturen, Entscheidungswege, Finanzen und die Kommunikation rund um das Geschäftsjahr 2025/2026.
Transparenzbericht soll in Zukunft jedes Jahr erscheinen
Interessierte sollten ab jetzt jedes Jahr über die entsprechenden Entwicklungen aufgeklärt werden. Der Bericht, der sich an den Standards der Initiative Transparente Zivilgesellschaft orientiert, soll nun regelmäßig (einmal im Jahr) erscheinen.
Fest steht, dass der game im Laufe der Zeit weiter gewachsen ist. Zum Startschuss im Jahr 2018 brachte er es auf knapp 180 Mitglieder. Heute sind 511 mit dabei.
Verband nahm allein im Geschäftsjahr 2025/2026 14 Mal Stellung
Im vergangenen Geschäftsjahr hat sich der game insgesamt 14 Mal zu politischen und regulatorischen Themen geäußert. Ein Thema war zum Beispiel die steuerliche Games-Förderung und die Gemeinnützigkeit des E-Sports. Insgesamt wurden allein im Geschäftsjahr 2025/2026 63 Pressemeldungen veröffentlicht. Hierbei erreichte man beeindruckende 5,8 Milliarden Kontakte in deutschsprachigen Online- und Printmedien.
game-Geschäftsführer Felix Falk erklärt hierzu, eine „starke Demokratie“ bräuchte „transparente und wertegeleitete Interessensvertretung“. Und Vertrauen entstünde „dort, wo Entscheidungen, Strukturen und Grundwerte nachvollziehbar bleiben“. Man wolle zeigen, wie game arbeitet, wer Entscheidungen trifft und wofür die Mittel eingesetzt werden.
Was verbirgt sich hinter dem Verband der deutschen Games-Branche?
Laut eigener Aussage bilden die Mitglieder des game „das gesamte Games-Ökosystem ab“. Hier sind unter anderem Entwicklungs-Studios und Publisher, E-Sport-Veranstalter, Bildungseinrichtungen und Institutionen vertreten. Der Verband ist Mitveranstalter der gamescom, ist Gesellschafter der USK, der Stiftung Digitale Spielekultur, der esports player foundation, der game events und der Verwertungsgesellschaft VHG und Träger des Deutschen Computerspielpreises.
Wer dementsprechend Fragen zur Marktentwicklung, Spielekultur und Medienkompetenz hat, dürfte hier die passenden Antworten finden… und vielleicht eben auch hin und wieder zur Erkenntnis gelangen, dass es beim Gaming eben nicht nur „ums Ballern“, sondern mittlerweile um einen echten Wirtschaftsfaktor geht.
Quellenangabe: AppGamers
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