Wirtschaft
Microsoft: Asha Sharma will Preis der nächsten Xbox deckeln
Die Xbox-Chefin Asha Sharma will der Hardware-Krise trotzen und verhindern, dass der Preis für die neue Project Helix explodiert.
INHALTSVERZEICHNIS
Microsoft: Die Xbox-Chefin Asha Sharma will der Hardware-Krise trotzen und durch Innovationen verhindern, dass der Preis für die neue Project Helix explodiert. Der weltweite Gaming- und IT-Markt steht zurzeit aufgrund der anhaltenden RAM- und Chip-Krise aufgrund der exorbitanten Nachfrage der KI-Branche weiter unter Druck. Der durch US-Präsident Donald Trump ausgelöste Iran-Krieg macht die Lage auch nicht wirklich besser.
Smartphone-Hersteller mussten bereits ihre Preise erhöhen und auch Nintendo und Sony drehen bei ihren Videokonsolen ordentlich an der Preisschraube. Asha Sharma versucht hingegen die Befürchtungen zu dämpfen, nach denen die neue Xbox preislich jenseits von 1.000 Euro angesiedelt sein könnte.
Asha Sharma will Preis der nächsten Xbox deckeln
Die kommende Xbox Project Helix wird für Microsoft ohnehin ein risikobehaftetes Experiment, wird das Gerät doch als PC-Konsolen-Hybrid fernab der ursprünglichen Kernkompetenz angesiedelt sein. Konkrete Informationen zu der Konsole gibt es zwar noch nicht, es gilt aber als gesichert, dass neben dem Windows Store auch andere Stores auf der Konsole verfügbar sein werden. Marktbeobachter und Fans spekulieren daher bereits seit Monaten, zu welchem Preis der US-Konzern die Videokonsole wohl anbieten wird.
Sharma selbst warnte Ende April 2026, dass der KI-Hype Auswirkungen auf den Project Helix Preis haben könnte. In einem neuen Interview mit Bloomberg entschärft sie die Aussage aber wieder: „Ich glaube, es wird teuer, wenn wir nicht innovativ sind. Ich bin hier, um bei diesem Problem zu helfen. Es ist ganz normal, dass die Preise steigen, jede Generation um uns herum erhöht die Preise, aber ich glaube nicht, dass man die Preise angesichts der aktuellen Hardware-Krise einfach so erhöhen kann.“
Microsoft kämpft mit Auswirkungen der Speicherkrise
Und weiter: „Deshalb sind grundlegende Veränderungen erforderlich, was unsere Innovationsansätze, unsere Geschäftsmodelle und die Art und Weise betrifft, wie wir unsere Produkte auf den Markt bringen. Daran arbeiten wir gerade.“ Einfach scheint das allerdings nicht zu sein, beschreibt Asha Sharma die Herausforderung doch als das bislang unangenehmste Problem ihrer jungen Karriere als Xbox-Chefin. Die Belastung durch den hohen Bedarf der KI-Industrie sei nur schwer auszugleichen.
Bisher habe sie die meiste Zeit damit verbracht, die Marke „Xbox wiederzubeleben“ und will nun den „Neustart des Unternehmens“ angehen. „Die größte Herausforderung und Chance besteht darin, wie man in dieser Zeit erschwingliche Produkte herstellt, und genau darum wird es in den nächsten 100 Tagen gehen“, fasst Sharma zusammen und verweist aber auch auf erste Erfolge, wie die Reduktion der Game Pass-Preise. Konkrete Informationen oder zumindest eine ungefähre Orientierung zu dem Project Helix Preis nennt sie allerdings nicht.
Quellenangabe: AppGamers