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Twitter schreibt endlich schwarze Zahlen

Kurznachrichtendienst Twitter schreibt endlich schwarze Zahlen.

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Der Kurznachrichtendienst Twitter ging vor fünf Jahren an die Börse. Am ersten Handelstag lag der Schlusskurs mit 73 Prozent im Plus. Ein fulminanter Börsenstart also, dem ein jahrelanger Abstieg folgte. Analysten und Experten warnten schnell vor der Euphorie, immerhin hatte das US-Unternehmen in den Jahren seit seiner Gründung 2006 nie Gewinn gemacht.

Das Geschäftsmodell der Finanzierung über Werbung erschien vielen als reichlich dünn. Zunächst verhalten die warnenden Worte ungehört. Wenn eine Aktie durch die Decke geht, will halt jeder ein Stück von dem leckeren Kuchen abhaben. Ende 2013 erreichte die Aktie ein Rekordhoch von 73,31 US-Dollar. Nach diesem Höhepunkt ging es in den Keller, der Börsenkurs rutschte etappenweise bis auf 13,73 US-Dollar ab.

Twitter Aktie einst bei Rekordhoch von 73,31 US-Dollar

Unerfreulich, und doch, der Kurznachrichtendienst ist alles andere als ein normales Unternehmen. „Twitter zeigt, was gerade in der Welt passiert und worüber sich die Leute unterhalten“, wirbt der US-Konzern im Internet. Das ist für zwei Berufsgruppen höchst interessant: Politiker und Journalisten.

Die hielten dem Dienst wacker die Stange und meinten sogar in schnell abgesetzten Tweets das globale Heilmittel gehen staatliche Propaganda gefunden zu haben. Das erwies sich als voreilig gedacht, die Erfahrungen der Wahl von US-Präsident Donald Trump zeigten, dass gerade Medien wie Twitter und Facebook massiv zur Manipulation der Menschen eingesetzt werden. Die Sichtweise hat sich daher geändert, der Dienst gilt heute vielen als Multiplikator von Fake News.

Der Absturz erfolgte in Etappen und war schmerzhaft

Keine gute Reputation, um Anleger zum Kauf der Aktie und Werbetreibende zu Ausgaben zu motivieren. Fake Accounts und Computerbots sorgen für weitere Verunsicherung und schwächen die Aussagekraft von Nutzerzahlen. Twitter-Mitbegründer und jetziger Vorstandschef Jack Dorsey hat das Problem erkannt – allerdings zuerst nur recht zögerlich – und geht mit einer sogenannten „Gesundheitsinitiative“ gegen unechte und verdächtige Nutzerkonten vor.

Was zuerst den halbieren Bemühungen von Facebook ähnelte, endlich wieder die volle Kontrolle über das eigene Netzwerk zu erhalten, zeigt nun doch Wirkung. Das US-Unternehmen schrieb im Schlussquartal 2017 laut Tagesschau erstmals schwarze Zahlen. Auch die aktuellen Quartalszahlen stimmen hoffnungsvoll. Obwohl die monatlichen Nutzerzahlen um drei Prozent sanken, legte der Umsatz im dritten Quartal um 29 Prozent zu.

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