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Wie dumm macht KI wirklich?
Mit genau dieser Frage hat sich Philosoph Christoph Quarch im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler auseinandergesetzt.
INHALTSVERZEICHNIS
Mit genau dieser Frage hat sich Philosoph Christoph Quarch im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler auseinandergesetzt. Klar: Es ist praktisch, Fragen des Alltags auslagern zu können und schnelle Antworten zu erhalten.
Die Frage, die über allem schwebt, ist allerdings: Hört sich die jeweilige Behauptung nur gut an, oder entspricht sie tatsächlich der Wahrheit? Hinzu kommt, dass es natürlich auch abstumpfen kann, immer alles auf Knopfdruck zu erfahren, ohne sich selbst anstrengen zu müssen.
KI ist auch bei Schülern nach wie vor beliebt
Laut einer Umfrage, die im Auftrag von Vodafone durchgeführt wurde, nutzen fast alle Schüler zwischen 16 und 19 Jahren Künstliche Intelligenz unter anderem für ihre Hausaufgaben. Laut Philosoph Christoph Quarch geht hiermit ein gewisses Risiko einher.
Es bestehe Grund zur Sorge, dass die Intelligenz der Menschen negativ beeinflusst werden könnte, wenn immer mehr Probleme von der KI gelöst werden. Viele Aufgaben könne die KI schneller als der Mensch lösen. Das Problem: Wer diesen Luxus immer wieder nutzt, trainiert seine eigenen kognitiven Fähigkeiten nicht.
Es braucht Kompetenzen, die die KI nicht simulieren kann
Daher sei es die Aufgabe der Schule und der Gesellschaft, solche Kompetenzen zu fordern. Dabei ginge es um die „wichtigen Fragen des Lebens“, zum Beispiel in Form von Überlegungen, wie „Was ist gut?“ und „Was ist wahr?“
Verfügbare Antworten über die KI zu finden, sei kein Problem. Dennoch sei die Technik nicht dazu in der Lage, selbst Urteile zu fällen. Daher sei es für echte Menschen wichtig, „Sinnesverstehen und Urteilskraft“ zu kultivieren, damit ein gutes Gegengewicht zur KI entsteht.
Die Urteilskraft macht einen wichtigen Unterschied
Denn: Genau diese lerne man im Gespräch. Deswegen brauche es in den Schulen und der Gesellschaft mehr Zeit, um die entsprechenden Kompetenzen zu fördern und Urteilskraft zu erlangen. Auf diese Weise könne man im Gespräch bleiben und würde „auch nicht durch KI verdummen“.
Quellenangabe: AppGamers
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