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Mobile Games: D2C-Umsätze erreichen 17 Milliarden US-Dollar
Spiele-Entwickler und Publisher erzielen mit „Direct-to-Consumer“ (D2C)-Monetarisierung Umsätze von 17 Milliarden US-Dollar.
INHALTSVERZEICHNIS
Mobile Games: Spiele-Entwickler und Publisher erzielen mit „Direct-to-Consumer“ (D2C)-Monetarisierung Umsätze von mehr als 17 Milliarden US-Dollar. Ein aktueller Bericht von Appcharge zeigt zudem auf, dass 92 Prozent der Publisher für das laufende Jahr mit einem Wachstum der D2C-Umsätze. D2C bringt somit bereits rund 15 Prozent des weltweiten Marktes für In-App-Käufe bei Mobile Games, der ein Gesamtvolumen von 113,3 Milliarden US-Dollar aufweist.
Das Zahlenwerk ist das Ergebnis einer Analyse von GDC Festival of Gaming und Appcharge, die ihrerseits auf einer zwischen Januar und Februar 2026 durchgeführten Umfrage unter mehr als 1.200 professionellen Spieleentwicklern basiert.
D2C-Umsätze erreichen 17 Milliarden US-Dollar
Der genannte Gesamtwert ergibt sich aus dem Median des D2C-Umsatzanteils von 15 Prozent, basierend auf den Umfrageergebnissen, im Verhältnis zu den Schätzungen von Newzoo für das Jahr 2025, wonach der Umsatz mit In-App-Käufen im Mobile-Markt 113,3 Milliarden US-Dollar erreichte.
Der Bericht konzentriert sich auf die Antworten von 281 Teilnehmern, von denen 130 für die Strategie und Entwicklung von Mobile Games verantwortlich sind und 11 Prozent direkt in dem Bereich tätig waren. Die Umfrage ergab, dass 92 Prozent der Publisher für dieses Jahr einen Anstieg ihrer D2C-Umsätze erwarten. 41 Prozent prognostizieren ein zweistelliges Wachstum und 18 Prozent rechnen mit Zuwächsen von 30 Prozent oder mehr.
Branche bei Direct-to-Consumer noch in Startphase
Der Bericht zeigt außerdem auf, dass sich die Branche in punkto Direct-to-Consumer noch in der Startphase befindet. D2C wird zwar immer mehr als Wachstumschance verstanden, allerdings sehen sich 62 Prozent der Publisher der Konkurrenz hinterherhinken, während sich nur 14 Prozent als Innovatoren bezeichnen. 25 Prozent gaben an, dass ihre D2C-Aktivitäten bereits skaliert werden oder einen ausgereiften Stand erreicht haben.
Trotz der Richtlinienänderungen, die nach dem Urteil im Rechtsstreit zwischen Epic und Apple vom April 2025 in den App Stores für Mobilgeräte eingeführt wurden, erklärten 52 Prozent der Befragten, bisher keine wesentlichen strategischen Änderungen an ihrem Geschäftsmodell vorgenommen zu haben. Lediglich 25 Prozent berichteten von verstärkten Investitionen in D2C-Kanäle. Das Hauptziel von D2C besteht in der Umsatzsteigerung: 63 Prozent der Befragten sieht darin das primäre Ziel.
App-Store-Gebühren und stärkere Kundenbindung
Der größte langfristige Nutzer besteht dem Bericht zufolge nicht allein in der Vermeidung der App-Store-Gebühren. Die Publisher nannten als Vorteile zudem die direkte Kontrolle über die Kundenbeziehungen, den Zugriff auf First-Party-Daten, verbesserte Targeting-Möglichkeiten sowie eine stärkere Kundenbindung.
Laut dem Bericht hatte der weltweite Markt für In-App-Käufe über alle Verbraucher-Apps hinweg im Jahr 2025 ein geschätztes Volumen von 190 Milliarden US-Dollar; bis 2030 soll dieser Wert auf 290 Milliarden US-Dollar steigen. „Bei der eigentlichen Geschichte geht es nicht um die Gebühr. Es geht darum, was passiert, wenn Publisher endlich die direkte Beziehung zu ihren Spielern kontrollieren – mit direktem Datenzugriff, Kontrolle über Preise und Angebote sowie der Möglichkeit, den Spielern einen echten Mehrwert zu bieten“, erklärt Maor Sason, CEO und Mitgründer von Appcharge.
Quellenangabe: PocketGamer.biz
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