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Elektroautos: Neuzulassungen 2025 zeigen hohe Nachfrage
Die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland ist 2025 leicht gestiegen, was vor allem an Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge lag.
Elektroautos: Die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland ist 2025 leicht gestiegen, was vor allem an Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge lag. BMW und BYD konnten deutlich zulegen, Tesla hingegen musste wieder Federn lassen. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilte, lag die Zahl an Pkw-Neuzulassungen im vergangenen Jahr mit 2,9 Millionen Fahrzeugen rund 1,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Dezember brachte dem Jahr mit einem Plus von nahezu 10 Prozent einen ordentlichen Schub.
Die Nachfrage nach Neufahrzeugen hat sich allerdings von dem Einbruch ausgelöst durch die Corona-Pandemie vor fünf Jahren nicht komplett erholt. Die Tagesschau weist darauf hin, dass im Jahr 2019 etwa 3,6 Millionen auf die Straßen gerollt sind. Es herrsche eine anhaltende Kaufzurückhaltung, erklärte Constantin Gall, Autoexperte der Unternehmensberatung EY. „Die schwache Konjunktur, zunehmende Arbeitsplatzsorgen und die Vielzahl an politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Krisen fordern ihren Tribut.“
2025 war allerdings nicht alles schlecht in der Branche: Elektroautos waren ein Lichtblick. 545.142 elektrisch angetriebene Wagen wurden laut KBA neu zugelassen, was einem Zuwachs um 43,5 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahr entspricht. Reine E-Autos erreichten demnach einen Marktanteil von 19,1 Prozent. Der Absatz im Jahr 2024 war jedoch aufgrund des überraschenden Aus für die sogenannte Umweltprämie eingebrochen.
Marktbeobachter können daher bislang keinen echten Hochlauf bei der Elektromobilität in Deutschland erkennen. „Die Zahlen deuten auf den ersten Blick auf einen Elektro-Boom hin“, erklärte EY-Verkehrsexperte Constantin Gall. „Tatsächlich aber gleicht das starke Wachstum des Jahres 2025 nur den Absatzeinbruch des Jahres 2024 aus.“ Im Vergleich zu 2023 liege die Steigerung bei lediglich rund vier Prozent.
Die meisten Neuwagen im Jahr 2025 hatten einen Hybridantrieb. Diese Modelle kamen auf einen Marktanteil von 39,5 Prozent, wobei rund jeder vierte Hybrid-Wagen ein Plugin-Hybrid war. Bei den Hybriden mit extern ladbarer Batterie gab es auch den stärksten Anstieg im Jahresvergleich, um 62,3 Prozent. Der Anteil benzinbetriebener Pkw sank hingegen auf 27,2 Prozent, der von Dieseln auf 13,8 Prozent.
Bei den deutschen Marken erreichte BMW mit knapp neun Prozent das stärkste Plus bei den Neuzulassungen, gefolgt von Ford mit 8,8 Prozent. Den größten Marktanteil unter den deutschen Herstellern verzeichnete VW mit 19,6 Prozent. Anteilsstärkste Importmarke war mit fast acht Prozent Skoda. Auf Platz 2 und 3 standen Seat mit 5,7 Prozent und Hyundai mit 3,3 Prozent.
Den größten Sprung mit einem Zuwachs von über 700 Prozent machte der chinesische Autobauer BYD. Der Anteil an den Neuzulassungen ist mit 0,8 Prozent aber vergleichsweise gering. Hohe Rückgänge mussten Porsche, Tesla und Smart hinnehmen: Porsche verlor 17,7 Prozent, Tesla 48,4 Prozent und Smart 62,1 Prozent. Für das laufende Jahr erwarten die Autobauer ein leichtes Wachstum, allerdings nur dann, wenn die von der Bundesregierung beschlossene Förderung neuer Elektroautos zügig umgesetzt werde.
Quellenangabe: Tagesschau
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