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Apple: Spotify und Epic Games kritisieren „Small Business Program“
Apple hat mit dem „Small Business Program“ ein Angebot für kleinere Publisher vorgestellt.
Apple hat mit dem „Small Business Program“ ein Angebot speziell für kleinere Publisher vorgestellt. Spotify und Epic Games haben daran reichlich zu meckern. Entwickler von Apps, die mit ihren Produkten im App Store von Apple nicht mehr eine 1 Million US-Dollar pro Jahr verdienen, müssen ab Januar 2021 nur noch 15 Prozent Provision an den Betreiber des Software Shops abführen. Das Standard/Programm kommt seit Jahren mit einer Abgabe von 30 Prozent, entsprechend groß ist die Freude bei Entwicklern und Publisher. Spotify und Epic Games, offenbar selbsternannte Interim-Feinde des iPhone-Herstellers, sind von dem neuen Programm wenig begeistert.
Epic-CEO Tim Sweeny erklärte in einer ersten Stellungnahme: „Dies wäre ein Grund zum Feiern, wenn es nicht ein kalkulierter Schritt von Apple wäre, die Entwickler von Apps zu spalten und ihr Monopol auf Shops und Zahlungen zu erhalten und damit erneut das Versprechen zu brechen, alle Entwickler gleich zu behandeln.“ Spotify veröffentlichte eine Erklärung, in der das Unternehmen die Regeln des App Store als „willkürlich und kapriziös“ bezeichnete. Ungeachtet der kürzlichen Änderung zitierte Spotify kartellrechtliche Argumente gegen Apples langjährige Politik.
In der Stellungnahme des Musik-Streaming-Anbieters heißt es unter anderem: „Apples wettbewerbsfeindliches Verhalten bedroht alle Entwickler auf iOS, und dieser jüngste Schritt zeigt weiter, dass ihre App Store Richtlinien willkürlich und kapriziös sind. Wir halten ihre Gebühren zwar für überhöht und diskriminierend, aber Apples Kopplung seines eigenen Zahlungssystems an den App Store und die Kommunikationsbeschränkungen, mit denen Apple Entwickler bestraft, die sich entschließen, es nicht zu nutzen, führen zu einem bedeutenden Nachteil für Apps wie Spotify gegenüber ihren eigenen konkurrierenden Diensten.“
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