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Social Media: Verbraucherschützer wollen kein Verbot für Jugendliche
Die Diskussionen darüber, ob und inwieweit Jugendliche vor Social Media geschützt werden sollten, reißen nicht ab.
INHALTSVERZEICHNIS
Jugendschutz: Die Diskussionen darüber, ob und inwieweit Jugendliche vor Social Media geschützt werden sollten, reißen nicht ab. Nun hat sich unter anderem auch die Dachorganisation der Verbraucherzentralen in Deutschland zu Wort gemeldet und sich gegen ein pauschales Verbot ausgesprochen. Stattdessen sei es sinnvoller, Funktionen wie Autoplay entsprechend zu regulieren.
Mit einem einfachen Social-Media-Verbot für Jugendliche würde wenig erreicht, da die Betroffenen auf diese Weise nur ausgeschlossen würden, erklärte Ramona Pop aus dem Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands gegenüber der Funke Mediengruppe.
Was kann bleiben und was sollte verboten werden?
Die Verbraucherschützer sprechen sich dafür aus, Social Media nicht grundsätzlich für Jugendliche zu verbieten, sondern besagtes Verbot vielmehr auf Mechanismen, die zu einer Art Sucht führen oder manipulativ sein können, zu beziehen. Daher fordert Pop eine entsprechende Regulierung.
Und tatsächlich: Wer sich ein wenig genauer mit Social Media auseinandersetzt, erkennt oft schnell, dass manchmal der Eindruck entstehen könnte, dass das Geschäftsmodell mancher tatsächlich auf derartigen Mechanismen beruht.
Ein Blick auf die Details: Wie kann Social Media überhaupt süchtig machen?
So gut wie jeder dürfte hin und wieder bemerken, dass es schwerfallen kann, sich vom eigenen Feed zu lösen. Vor allem Autoplay und der Umstand, dass viele Inhalte auf die persönlichen Interessen der Nutzer zugeschnitten werden, befeuern dieses Phänomen zusätzlich. Laut Meinung der Verbraucherschützer sollten, neben den erwähnten Autoplay-Funktionen, auch automatische Standortfreigaben und Abfragen, die zur Kontaktfreigabe nötig sind, zu verbieten.
Report unterstreicht: Viele Jugendliche sprechen sich für strengere Regeln aus
Hierbei handelt es sich um einen Aspekt, der einige verwundern könnte. Aber: Laut Pop gibt es einen (noch nicht veröffentlichten) Verbraucherreport der Bundesverbraucherzentrale, der unterstreicht, dass sich mehr als 80 Prozent der Befragten zwischen 14 und 29 Jahren dafür aussprechen, die jeweiligen Plattformen härter in die Pflicht zu nehmen, anstatt die jungen Nutzer einfach per se auszuschließen.
Quellenangabe: Golem
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