Wirtschaft
Limbic Entertainment: Bandai Namco verkauft hessisches Spiele-Studio
Bandai Namco Entertainment Europe S.A.S. mit Sitz im französischen Lyon trennt sich überraschend von dem hessischen Spiele-Studio.
Limbic Entertainment: Bandai Namco Entertainment Europe S.A.S. mit Sitz im französischen Lyon trennt sich von dem hessischen Spiele-Studio. Die Übernahme erfolgte erst vor rund drei Jahren im Oktober 2022. Limbic Entertainment mit Sitz in Langen bei Frankfurt beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter und zählt zu den größten Entwicklern von digitalen Spielen in Deutschland.
Konkrete Informationen zu dem Käufer wurden bislang nicht genannt, es soll sich um einen „privaten Investor“ handeln, der sich auf das Games-Segment spezialisiert hat. Auch zu den finanziellen Gesichtspunkten wurden bisher keine Angaben gemacht. Die Firmenleitung, die sich erst im November 2024 nach dem Rückzug von Gründer Stephan Winter neu aufstellen musste, soll das Unternehmen weiterhin führen.
Limbic Entertainment wird an privaten Investor verkauft
Bandai Namco Entertainment argumentiert den Verkauf mit einer Portfolio-Bereinigung und einem strategischen Fokus auf die vielversprechendsten Segmente. Bandai Namco Europe-CEO Arnaud Muller erklärt: „Wir sind stolz darauf, was die Teams in den vergangenen Jahren erreicht haben und wünschen unseren Freunden bei Limbic nur das Beste für ihre Projekte als unabhängiges Studio.“
Der Freizeitpark-Simulator Park Beyond, erhältlich für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S gilt als die einzige erfolgreiche Kooperation der beiden Unternehmen. Der Bund hat die Konsolen-Portierung mit mehr als 1 Million Euro unterstützt. An welchen neuen Spielen Limbic Entertainment zurzeit arbeitet, ist nicht bekannt. Das Studio hatte allerdings bereits 2021 einen Förder-Bescheid vom Wirtschaftsministerium über 1,76 Million Euro für die Produktion eines bislang unangekündigten Insel-Aufbau-Strategiespiels mit dem Arbeitstitel COVE erhalten, dessen Konzept an das 2019 erschienene Limbic-Spiel Tropico 6 erinnert.
Quellenangabe: GamesWirtschaft
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