Wirtschaft
Nvidia: Chipkonzern löst Apple als wertvollstes Unternehmen ab
Der US-amerikanische Hersteller von Grafikprozessoren hat Apple zum Jahresende 2025 als weltweit wertvollstes Unternehmen abgelöst.
Nvidia: Der US-amerikanische Hersteller von Grafikprozessoren hat Apple zum Jahresende 2025 als weltweit wertvollstes Unternehmen abgelöst. Der KI-Boom hat den Börsenwert des Unternehmens mit Sitz in Santa Clara, Kalifornien, auf rund 4,63 Billionen US-Dollar katapultiert, während Apple zurzeit bei etwa 4,04 Billionen US-Dollar liegt, wie aus Daten des Londoner Börsenbetreibers und Datenanbieters LSEG und Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters hervorgeht. Die Google-Mutter Alphabet hat unterdessen Microsoft mit 3,79 Billionen US-Dollar von Platz 3 verdrängt.
Der Chipkonzern Broadcom auf Platz 7 und der Auftragsfertiger TSMC können ebenfalls von dem Hype um Künstliche Intelligenz (KI) profitieren. US-Konzerne sind unter den wertvollsten zwanzig Börsenwerten 16-mal vertreten, unter den Top 100 sind es 62. Zwölf Unternehmen weltweit erreichen inzwischen einen Börsenwert von mehr als einer Billion US-Dollar. Aus den USA kommt auch der Überflieger des Jahres: Der auf Datensicherheit und -überwachung spezialisierte Softwareanbieter Palantir schoss von Platz 79 auf 22 und hat seine Marktkapitalisierung um 160 Prozent auf 450 Milliarden US-Dollar gesteigert.
Europa ist in dem weltweiten Börsen-Ranking weiterhin schwach aufgestellt: Das wertvollste europäische Unternehmen ist der niederländische Chipkonzern ASML, der mit knapp 412 Milliarden US-Dollar auf Platz 24 vorgerückt ist. Der Spitzenreiter aus Deutschland, der Walldorfer Softwarekonzern SAP, hat als 44. mit einem Börsenwert von 300 Milliarden US-Dollar Boden im weltweiten Vergleich verloren. Abgestürzt ist der europäische Börsen-Liebling von 2024, die dänische Novo Nordisk von Platz 24 auf 68. Der Grund findet sich darin, dass die Abnehmpille „Wegovy“ längst kein Alleinstellungsmerkmal mehr hat.
Unter den Top 100 finden sich wie im Vorjahr drei deutsche Unternehmen: Der Technologiekonzern Siemens hat sich mit einem Börsenwert von 224 Milliarden US-Dollar von Rang 93 auf Rang 72 vorgearbeitet, der Versicherungsriese Allianz hat es als 98. mit 175 Milliarden US-Dollar ebenfalls knapp unter die 100 schwersten börsennotierten Unternehmen geschafft. Die Deutsche Telekom konnte ihren Platz in der ersten Liga mit 158,5 Milliarden US-Dollar nicht halten – ihre US-Tochter T-Mobile ist mit 225 Milliarden US-Dollar dagegen als 73. drin. Von den deutschen Autobauern, einst die Aushängeschilder in der Rangliste, ist längst keiner mehr vertreten.
Quellenangabe: DerStandard
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