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Spotify: KI-Musik könnte zur Gefahr werden
Morgan Stanley will herausgefunden haben, dass Nutzer in den USA bereits bis zu drei Stunden KI-Musik pro Woche konsumieren.
INHALTSVERZEICHNIS
Spotify: Die US-Investmentbank Morgan Stanley will herausgefunden haben, dass Nutzer in den USA bis zu drei Stunden KI-Musik pro Woche konsumieren. Das hat Folgen für große Anbieter wie Spotify, Apple Music & Co. Morgan Stanley-Analyst Benjamin Swinburne und sein Team hatten in seiner jährlichen Umfrage zum Audiokonsum erstmals Fragen zu KI-generierter Musik aufgenommen.
Die Ergebnisse überraschen insofern, als das mehr als die Hälfte der befragten Gen-Z- und Millennial-Nutzer in den USA wöchentlich zwischen 2,5 und 3 Stunden KI-Musik hören. Die Zahlen zeigen, dass sich KI-generierte Musik bereits bei jungen Menschen etabliert hat.
KI-Musik könnte für Spotify & Co. zur Gefahr werden
Mit künstlicher Intelligenz generierte Musik wird überwiegend durch YouTube und TikTok angeboten. Die Videoplattformen fungieren somit als Distributionskanäle und verändern möglicherweise traditionelle Konsummuster in der Musikbranche.
Die Analysten bewerten trotz der rasanten Zunahme von KI-generierter Inhalten etablierte Musik-Streamingdienste optimistisch. Die globale Reichweite der Plattformen, die Erfahrung in Kombination mit Innovationskraft bei neuen Produkten sowie die bereits stattfindende Nutzung von Machine Learning würden für einen kontinuierlichen Erfolg sorgen. Für Spotify könnte sich KI trotz aller Gefahren zudem als Vorteil erweisen.
KI als Konkurrenz für frisch veröffentlichte Songs
Die Investmentbank geht davon aus, dass KI Spotifys sogenannte Personalization-2.0-Strategie unterstützen wird. Der Streamingdienst dürfte KI-generierte Inhalte oder KI-gestützte Empfehlungen in seine Plattform integrieren. Die Analysten sehen darin einen positiven Impuls für Spotifys Geschäft bis 2026 und darüber hinaus.
Für Warner Music Group hingegen fällt die Einschätzung differenzierter aus. Die Analysten gehen davon aus, dass KI-Musik den Wert etablierter Kataloge steigern könnte, gleichzeitig aber neue Konkurrenz für frisch veröffentlichte Songs schafft. Die Partnerschaft zwischen Warner Music Group mit der KI-Musikplattform Suno werten die Analysten als Schritt in Richtung Monetarisierung KI-generierter Musik.
Quellenangabe: Golem
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