Wirtschaft
Take-Two: Rockstar Games-Mutter entlässt komplettes KI-Team
Die Muttergesellschaft von GTA-Entwickler Rockstar Games soll laut Medienberichten sein komplettes KI-Team entlassen haben.
INHALTSVERZEICHNIS
Take-Two: Die Muttergesellschaft von GTA-Entwickler Rockstar Games soll laut Medienberichten sein komplettes KI-Team entlassen haben. Take-Two-CEO Strauss Zelnick hatte bereits in der Vergangenheit mit der Meinung für Schlagzeilen gesorgt, dass künstliche Intelligenz nicht zu eigener Kreativität fähig sei.
Dabei steht er aktuell recht allein auf weiter Flur, investieren doch zahlreiche Spiele-Studios enorme Summen in den KI-Hype. Der aktuelle Branchentrend lautet menschliche Übersetzer zu entlassen, Grafikdesigner vor die Tür zu setzen oder gleich ganze Spiele mehr oder weniger komplett von KI entwickeln zu lassen.
Rockstar Games-Mutter entlässt komplettes KI-Team
Strauss Zelnick kann sich damit offenbar nicht anfreunden und hat daher das komplette KI-Team inklusive Chef Luke Dicken entlassen. Der schreibt dann auch auf LinkedIn: „Es ist wirklich enttäuschend, euch mitteilen zu müssen, dass meine Zeit bei T2 – und die meines Teams – zu Ende gegangen ist. Ich werde mir in etwa einer Woche die Zeit nehmen, einen etwas ausführlicheren Beitrag über meine Zeit bei Zynga und T2 zu verfassen, aber im Moment wäre ich euch sehr dankbar, wenn ihr diesen großartigen, talentierten Leuten dabei helfen könntet, neue Stellen zu finden.
Seit [sieben] Jahren entwickeln wir Spitzentechnologie zur Unterstützung der Spieleentwicklung. Diese Leute verstehen es, Innovation und neuartige Lösungsansätze mit fundierten Kenntnissen im Produktdesign zu verbinden, um Systeme zu schaffen, die die Mitarbeiter während des gesamten Entwicklungsablaufs unterstützen.“
Take-Two-CEO Strauss Zelnick geht eigene Wege
Dicken denkt somit anscheinend zuerst an sein Team, und erst dann an sich. Der Spezialist hat reichlich Erfahrung mit künstlicher Intelligenz, war er doch bevor er die KI-Abteilung von Take-Two leitete, als Senior Director of Applied AI bei Zynga tätig. Dicken hat nun erstmal LuDic AI gegründet, einen Beratungsdienst „rund um den Best-Practice-Einsatz von KI-Technologien für spielnahe Branchen“.
Zelnick hat das alles bislang nicht kommentiert, erklärte jedoch kürzlich: „Jedes Unterhaltungsunternehmen, das eigentlich durch neue Technologien zerstört werden sollte, ist es nicht. Als ich ein kleines Kind war, kamen Taschenrechner auf den Markt, und die Eltern waren empört, dass die Schulen den Kindern nun keine Mathematik mehr beibringen würden, weil sie Zugang zu Taschenrechnern hatten. Nun, die Menschen heute lernen Mathematik, obwohl es Taschenrechner gibt.“
Quellenangabe: Eurogamer
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