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EU fordert von Meta & TikTok gegen Fake News vorzugehen
Wer in den letzten Wochen Nachrichten geschaut hat, kam an einem Thema nicht vorbei: Ceuta. Welche Rolle haben Social Media gespielt?
INHALTSVERZEICHNIS
Social Media: Wer in den letzten Wochen Nachrichten geschaut hat, kam an einem Thema nicht vorbei: Ceuta. Aber welche Rolle haben hierbei unter anderem Meta und TikTok gespielt? Genau dieser Frage geht nun die EU-Kommission nach. EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen hat die Betreiber beider Plattformen dazu aufgefordert, stärker gegen Falschinformationen vorzugehen.
Ceuta: Was ist genau passiert?
Ende letzten Monats kamen mehr als 70.000 Menschen aus Marokko nach Ceuta. Viele der Migranten reisten danach wieder in Richtung Marokko ab. Mehrere Menschen starben bei den Ereignissen. Nun erweckt es den Anschein, als hätte es vor allem an den Sozialen Netzwerken gelegen, dass sich Gerüchte zu diesem Thema verbreiten konnten. Einige Nutzer behaupteten zum Beispiel, dass die Grenze, die eigentlich vergleichsweise streng kontrolliert werde, jetzt offen sei. Und oft schien es so, als stünde den Migranten auch in Bezug auf eine Weiterreise, zum Beispiel auf das spanische Festland, nichts im Wege.
Behauptungen und Fehlinformationen
Ob manche Nutzer die jeweiligen Falschinformationen bewusst erfunden oder „nur“ weitergetragen haben, lässt sich natürlich nicht mit 100%iger Gewissheit sagen. Es könnte auch sein, dass die Behauptungen entstanden sind, weil ein Urteil des spanischen Obersten Gerichtshofs falsch interpretiert wurde.
Eventuell kommt auch eine bewusst gesteuerte Desinformationskampagne infrage. Beweise hierfür gibt es allerdings bisher noch nicht.
So sehen die Pläne der EU aus
Die EU möchte, dass sich die Betreiber der Plattformen stärker einbringen. Laut Henna Virkkunen müssten diese, gerade in Krisensituationen, entschlossen handeln. So sei es nötig, die Überwachung zu verstärken und die Zusammenarbeit mit Faktenprüfern auszubauen. Ansonsten ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich Falschinformationen, vor allem dann, wenn zum Beispiel ein Video viral geht, noch schneller verbreiten, als es ohnehin in Zeiten des Internets schon üblich sein kann.
Laut verschiedener Medien, unter anderem auch Spiegel Online, möchte die EU-Kommission nun auf eine verbesserte Früherkennung setzen.
Quellenangabe: Golem
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