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EU-Pläne: Neues soziales Netzwerk für Jugendliche
Die Diskussionen rund um Altersgrenzen für soziale Netzwerke reißen nicht ab – und die EU hat zu dem Thema eine neue Idee.
INHALTSVERZEICHNIS
EU-Kommission: Die Diskussionen rund um Altersgrenzen für soziale Netzwerke reißen nicht ab. Nun plant die Europäische Kommission ein Förderprogramm, mit dessen Hilfe ein neues soziales Netzwerk entstehen soll. Dieses soll dann von vornherein besser auf die Bedürfnisse der jungen Nutzer angepasst sein.
Diese Technologien stecken hinter den Plänen der EU-Kommission
Damit die Alternative überhaupt erst realisiert werden kann, braucht es natürlich die passende Technik. In diesem Zusammenhang ist mindestens ein Prototyp geplant. Dieser basiert auf offenen, dezentralen Protokollen. Die Technologie, die sich dahinter verbirgt, ist nicht neu. Sie bildet zum Beispiel bereits die Basis für Anwendungen wie Bluesky.
Mit ihrer Hilfe können einzelne Plattformen miteinander kommunizieren und Kontakte und Content von Dienst zu Dienst mitnehmen.
Die EU möchte Alternativen zu den großen Plattformen schaffen
Mit dem neuen sozialen Netzwerk für Jugendliche sollen Alternativen zu den aktuellen Marktführern geschaffen werden. Besagte Alternativen sollen sich mehr an den europäischen Vorgaben zum Datenschutz und der gegebenen Transparenz orientieren. Gleichzeitig sollen die jungen Nutzer die Möglichkeit haben, die Plattform selbst mitzugestalten.
Zudem sollen die Funktionen den Bedürfnissen der Jugendlichen entsprechen. Diese sollen vor fragwürdigen Inhalten geschützt und an den verantwortungsvollen Einsatz von KI herangeführt werden.
Und wie geht das Ganze weiter?
Bis die Alternative schlussendlich zur Verfügung steht, könnte es noch ein wenig dauern. Immerhin gilt es unter anderem, Hürden bei der technischen Entwicklung zu meistern. Zudem wird eine Marktanalyse erstellt, die sich unter anderem auch mit dem Thema Finanzierung auseinandersetzt. Auch weitere Akteure, wie Medienhäuser oder Bildungseinrichtungen, könnten mit ins Boot geholt werden, um weiter an dem Netzwerk zu arbeiten und dessen Bekanntheitsgrad zu steigern.
Aktuell ist geplant, die Software als Open-Source-Projekt zu veröffentlichen. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass sich hieraus wiederum andere Projekte entwickeln können.
Ein weiterer Vorteil: Aus dem Projekt lassen sich sicherlich weitere Erkenntnisse ziehen. Und genau diese können dann für neue Förderprogramme genutzt werden. Zumindest im Idealfall.
Quellenangabe: AppGamers
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