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Mobile Gaming: Umsatz übersteigt erstmals 113 Milliarden US-Dollar
Der weltweite Umsatz mit Videospielen erreicht 200 Milliarden US-Dollar, auf Mobilgeräte entfallen 113 Milliarden US-Dollar.
INHALTSVERZEICHNIS
Mobile Gaming: Der weltweite Umsatz mit Videospielen erreicht 200 Milliarden US-Dollar, auf Mobilgeräte entfallen 113 Milliarden US-Dollar. Der Bericht von Newszoo zeigt damit, dass mobile Endgeräte im Jahr 2025 für mehr als die Hälfte des gesamten Umsatzes mit Videospielen verantwortlich waren. Der Gesamtmarkt wuchs im Jahresvergleich um 9,1 Prozent. Smartphones und Tablets stellen unverändert das größte Segment der Branche dar.
Der Umsatz im mobilen Bereich belief sich 2025 auf 113 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 10,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dem Bericht zufolge übertraf das Wachstum im Mobilbereich die früheren Prognosen hinsichtlich der direkten Umsätze mit Endverbrauchern, der Ökosysteme für Minispiele sowie der Performance von Tencent.
Umsatz mit mobile Games übersteigt erstmals 113 Milliarden US-Dollar
Das weltweite Download-Volumen ging trotz des Wachstums allerdings zurück, was darauf schließen lässt, dass die Zugewinne eher durch eine stärkere Monetarisierung und nicht durch eine reine Vergrößerung der Anzahl der aktiven Spieler ermöglicht wurden. Der Bericht weist außerdem auf die steigenden Kostenfür die Nutzerakquise hin. Daten der Spezialisten von Adjust würden demnach zeigen, dass die weltweiten Kosten pro Installation (CPI) im Jahr 2025 im Jahresvergleich um 30 Prozent auf 0,56 US-Dollar stiegen, während das Verhältnis von bezahlten zu organischen Installationen um 61 Prozent zunahm. Der Bericht belegt, dass der Mobilbereich im Jahr 2025 mehr Umsatz generierte als PC und Konsole zusammen.
Der PC-Umsatz erreichte mit 43,6 Milliarden US-Dollar einen Anstieg um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während der Umsatz im Konsolensegment um 2,8 Prozent auf 44,7 Milliarden US-Dollar zulegen konnte.
Direct-to-Consumer-Kanälen (D2C) als enorm wichtige Einnahmequelle
Newszoo betont zudem die Bedeutung von Direct-to-Consumer-Kanälen (D2C) als wichtige Einnahmequelle und verweist als Erklärung auf Zahlen von Appcharge: Demnach erreichte das jährliche D2C-Transaktionsvolumen im März 2026 die Marke von 1 Milliarde US-Dollar.
Der Bericht unterstreicht außerdem das gleichzeitige Wachstum von Merge-Spielen und 4X-Strategiespielen, wobei chinesische Publisher in beiden Kategorien führend sind – dank Live-Ops-Strategien und höherer Ausgaben für die Nutzerakquise. Als weiteren Wachstumstreiber identifizierte Newzoo zudem die Monetarisierung von Mini-Games in China. Der Bericht setzt bei all den positiven Zahlen aber auch ein Fragezeichen hinter die Entwicklung in den kommenden Monaten.
Globaler Spielemarkt wird bis 2028 auf 234 Milliarden US-Dollar wachsen
Die durch den KI-Hype enorm gestiegenen Kosten für Speicherkomponenten könnten sich vielfältig auswirken. Die weltweiten Auslieferungen von Smartphones gingen im ersten Quartal 2026 im Jahresvergleich um 6 Prozent zurück. Die höheren Kosten für die Hardware könnten sich außerdem in Wachstumsmärkten auswirken, wo Kunden oftmals zu erschwinglichen Mittelklassegeräten greifen.
Europa erwies sich als eine der leistungsstärksten Regionen im Mobilfunksektor: Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 15,5 Prozent und setzte damit eine dreijährige Phase kontinuierlichen Wachstums oberhalb des weltweiten Durchschnitts fort. In anderen Regionen verzeichneten der Nahe Osten und Afrika mit 15 Prozent das schnellste Gesamtmarktwachstum, während der Markt in Lateinamerika um 9,6 Prozent zulegte. Newzoo prognostiziert, dass der weltweite Spielemarkt bis 2028 weiter auf 234,4 Milliarden US-Dollar wachsen wird.
Quellenangabe: PocketGamer.biz
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