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Keoken Interactive: Deliver us Mars-Macher geben auf
Spiele-Studio Keoken Interactive steht vor dem Aus und entlässt alle Angestellten.
INHALTSVERZEICHNIS
Keoken Interactive: Das niederländische Entwicklerstudio steht vor dem Aus und entlässt alle Angestellten. Ein neues Projekt ist kaum in Aussicht. Koen und Paul Deetman erklären auf dem Online-Dienst X, dass kein Publisher gefunden werden konnte und dass sie „untröstlich“ über die Entscheidung seien, das Studio schließen zu müssen.
An dem Schritt führe aber kein Weg vorbei. Auch ein Besuch der Games Developers Conference (GDC) 2024 habe nicht Neues gebracht. „Leider haben wir alle unsere Möglichkeiten für Neuveröffentlichungen, Auftragsarbeiten und Co-Entwicklung ausgeschöpft“, erklären die Brüder laut einem Bericht von Golem.
Keoken Interactive entlässt alle Angestellten
Koen und Paul Deetman hatte bereits Mitte März 2024 von Problemen berichtet. Demnach hätten sie in den beiden vergangenen Jahren in 200 Vorstellungsrunden bei 40 Publishern fünf neue Spiele vorgestellt und doch kein Projekt umsetzen können. Aktuell bitten sie andere Firmen, sich zu melden, sollte Interesse an den Angestellten bestehen, die teilweise bis zu zehn Jahre für Keoken Interactive gearbeitet hätten.
Koen schreibt auch, dass er und sein Bruder Paul „schwer angeschlagen, aber noch lange nicht besiegt“ sind. „Es ist unsere persönliche Mission, Keoken Stein für Stein wieder aufzubauen, wie wir es schon einmal getan haben, im Namen der Mitarbeiter und um das Erbe unserer Spiele fortzuführen.“
Neue Kickstarter-Kampagne in Vorbereitung
Aufgeben kommt somit offenbar noch nicht in frage, aktuell sind die Brüder damit beschäftigt, eine Kickstarter-Kampagne für ihr nächstes Projekt Deliver us Home vorzubereiten. Konkrete Informationen dazu liegen bislang nicht vor.
Keoken Interactive hat zwei im Weltall angesiedelte Action-Adventures veröffentlicht: 2019 kam Deliver us the Moon auf den Markt und 2023 der Quasi-Nachfolger Deliver us Mars. Beide erhielten positive Kritiken und Bewertungen von der Community. Das neuere Spiel erzielt auf Steam allerdings nur knapp 1.600 Bewertungen, was darauf hindeutet, dass sich der Titel vermutlich nicht sonderlich gut verkauft haben könnte.
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