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Fahrdienstleister Uber räumt Datendiebstahl ein

Fahrdienstleister Uber muss einen umfangreichen Datendiebstahl einräumen.

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Uber ist spät dran: Der Vorfall liegt wohl bereits gut ein Jahr zurück, doch erst jetzt räumt der Fahrdienstleister ein, dass es offenbar zu einem umfangreichen Datendiebstahl gekommen ist. Es geht um 57 Millionen Namen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern. Gegenüber dem Finanzdienst Bloomberg erklärte das Unternehmen, dass Kunden und Fahrer auf der ganzen Welt von der Attacke betroffen seien.

Die Firma betont jedoch, dass keine Kreditkarten-Daten oder Informationen zu Fahrten gestohlen worden seien. Der Fahrdienstleister räumte ein, dass weder Behörden noch Betroffene über das Datenleck informiert worden seien. Stattdessen habe man den Hackern 100.000 US-Dollar bezahlt, damit sie die Daten vernichten.

Uber meldet Datenleck – und das recht spät

Uber
Umstritten – aber dennoch recht beliebt.

Man gehe davon aus, dass die entwendeten Informationen nicht verwendet wurden. Die Angreifen sollen durch eine unzureichend abgesicherte Datenbank an die Daten gekommen. Der Sicherheitschef des Unternehmens musste daher diese Woche seinen Stuhl räumen. „Nichts davon hätte passieren dürfen und ich werde das nicht rechtfertigen“, erklärte der erste von wenigen Monaten eingesetzte Unternehmenschef Dara Khosrowshari.

Uber hat seit langem ein Image-Problem. Mitbegründer und Chef Travis Kalanick musste sich im Juni des Jahres eine Auszeit nehmen, nachdem es wiederholt zu Meldungen über sexuelle Belästigungen und unfaire Behandlung von Mitarbeitern gekommen war.

Redaktionelle Bewertung

85
Uber ist gut und eine spannende Alternative zu dem oftmals doch recht verstaubt wirkendem Taxigewerbe. Die App ist prima. Das Unternehmen aber sollte schnellstens an dem Image arbeiten. Da hapert es ganz gewaltig.
1 Nutzerbewertungen
Bewertung der Redaktion 85%

Vorteile

Gute Taxi-Alternative.

Nachteile

Image könnte besser sein.

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