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Spotify: Neue Gruppenchats als Community für Fans
Spotify baut die soziale Komponente seiner Plattform aus, will dabei aber nicht Messengern wie WhatsApp Konkurrenz machen.
INHALTSVERZEICHNIS
Spotify: Der schwedische Anbieter von Musik-Streaming baut seine Community-Funktionen weiter aus und führt dazu Gruppenchats ein. Die ersten Chat-Funktionen wurden bereits im letzten Jahr vorgestellt, jetzt folgen die neuen Chats für Gruppen. Das Unternehmen will seine Kunden mit diesen dazu motivieren, gemeinsamen über die Lieblingsmusik zu sprechen, während Musik, Podcasts oder Hörbücher laufen, wodurch das Hörerlebnis deutlich gemeinschaftlicher werden kann.
Die neuen Gruppenchats stehen aber nicht jedermann zur Verfügung, da Spotify bewusst bereits bestehende Verbindungen adressiert. Chats lassen sich daher nur mit Personen starten, mit denen bereits Inhalte wie Playlists, Blends oder Jam-Sessions geteilt wurden.
Spotify führt neue Gruppenchats als Community für Fans ein
Der Streaming-Riese will derart eine Community schaffen, ohne sich selbst dabei in einen typischen Messenger zu verwandeln. Gruppenchats können von maximal zehn Personen genutzt werden, wobei sich die Unterhaltung stets um die aktuelle gehörte Musik dreht. Teilnehmer haben somit die Möglichkeit, spontan zu kommentieren, diskutieren und empfehlen.
Die Erweiterung kommt alles andere als überraschend, da Spotify seit Jahren soziale Funktionen ausbaut. Nutzer können bereits anderen Profilen folgen und deren Hörverhalten einsehen und bei Interesse auch Kommentare für Podcasts abgeben. Der Unternehmen betont dessen ungeachtet, dass interne Chats einzig eine Ergänzung darstellen und WhatsApp oder Instagram nicht ersetzen sollen.
Ausbau der sozialen Komponente reduziert auf das Wesentliche
Spotify stellt außerdem das Thema Sicherheit in den Mittelpunkt: Nachrichten werden sowohl während der Übertragung als auch im Ruhezustand verschlüsselt, ohne dabei allerdings eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu verwenden. Für Nutzer bedeutet dies, dass die Chats zwar geschützt sind, jedoch nicht auf dem höchsten Sicherheitsniveau. Auch hier unterscheiden sich die Community-Funktionen von bekannten Messengern.
Der Musik-Streaming baut also mit den neuen Gruppenchats die soziale Komponente seine Plattform aus, ohne WhatsApp & Co. in die Quere kommen zu wollen. Das Kernerlebnis Musik wird nicht angetastet und die mobile App nicht künstlich mit Funktionen überfrachtet.
Quellenangabe: AppGamers
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