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Facebook gibt sich neutral
Facebook hat anhand einer internen Analyse Vorwürfe dementiert. Konservative und liberale Inhalte seien in dem Netzwerk vertreten.
INHALTSVERZEICHNIS
Facebook hat anhand einer internen Analyse Medienvorwürfe dementiert. Konservative und liberale Inhalte seien in dem sozialen Netzwerk gleichermaßen vertreten, hieß es. Laut Colin Stretch, Leiter der Rechtsabteilung des Konzerns, seien die Vorwürfe „systematischer Nachrichten-Manipulationen“ unberechtigt.
So die Antwort des Rechtsanwalts auf eine Anfrage des republikanischen US-Senators John Thune. Verbesserungen und strengere Kontrollen seien dennoch geplant.
Facebook Richtlinien werden überholt
Den Vorwurf, dass bei der Zusammenstellung der Newstrends Stimmen aus dem konservativen Lager bewusst unterdrückt wurden, konnte Facebook anhand einer Analyse zurück schmettern. Änderungen zur Produktverbesserung will Firmenchef Mark Zuckerberg dennoch vornehmen.
Die Richtlinien sollen klarer formuliert und die Verantwortlichen für die Themenfindung stärker kontrolliert werden. Zuckerberg sagte, dass grundsätzlich alle und eben auch die Konservativen ein wichtiger Bestandteil des sozialen Netzwerks seien.
Magazin Gizmodo ist an allem schuld
Den Trubel verursachte Mitte Mai das Portal Gizmodo. In ihrem Bericht warf ein früherer Betreuer der News-Trends Facebook vor, absichtlich Berichte und Stimmen mit konservativem Stempel zu unterdrücken. Der Handelsausschuss des Senats verlangte von Facebook Aufklärung über die Handhabung der Nachrichtentrends und ihrer Zusammenstellung.
US-Senator Thuns ist im Handelsausschuss vertreten. Kurz nach Veröffentlichung des Vorwurfs wies der Konzern auf seine strengen Richtlinien hin, die nur ein neutrales Nachrichtenangebot zulassen würden.
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