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BrrChecker: Wie warm sind Seen, Flüsse und Meere?
Der Indie-Entwickler Daniel Hohenhaus beantwortet mit seiner neuen iOS-App genau eine entscheidende Frage des Sommers.
INHALTSVERZEICHNIS
BrrChecker: Der in der Schweiz lebende Indie-Entwickler Daniel Hohenhaus beantwortet mit seiner neuen iOS-App genau eine entscheidende Frage des Sommers: Wie warm sind Seen, Flüsse und Meere zurzeit? Die entsprechende Antwort kommt gleich für mehr als 9.400 Messstellen in 64 Ländern weltweit. Nutzer können schnell und einfach nach Seen, Flüssen oder Meeresstränden suchen und erfahren dann umgehend, welche Temperatur das Wasser vor Ort aktuell hat.
Das kann die wohlverdiente Freizeit retten, als Präventivmaßnahme gegen enttäuschte Kinderaugen dienen oder sogar reichlich Sprit sparen, da Reisen zum Wasser doch oftmals mit Autofahrten verbunden sind. Das Beste: Die mobile App kommt komplett ohne Account aus und bietet auch in der kostenlosen Version diverse Funktionen.
BrrChecker zeigt Wassertemperatur von Seen, Flüssen und Stränden
Der Eisbach, natürlich mit Welle, ist auch mit von der Partie | © Daniel Hohenhaus
Nutzer können somit auch mit der Gratis-Version Echtzeit-Wassertemperaturen inklusive Trendanzeige ablesen. Bei dem Release im App Store waren es noch gut 4.000 Messstellen, Hohenhaus entwickelt seine Anwendung allerdings konsequent weiter: Unlängst sind unter anderem Badegewässer in Mecklenburg-Vorpommern mit 435 Stellen dazugekommen, und ein Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht. Die Suchfunktion nach Orten und Gewässern kann ebenfalls in der kostenlosen Variante verwendet werden und funktioniert ebenso einfach wie schnell.
Was gibt es sonst noch zum Nulltarif? Eine ganze Menge: Ein 7-Tage-Verlauf ist mit von der Partie, eine Schwimm-Ampel ebenfalls. Zudem gibt es Informationen zu Wetter, Wind, UV-Index für den gewünschten Ort sowie Zugriff auf den Regenradar. Die Gratis-Version kommt außerdem mit der Möglichkeit, zwei Orte als Favoriten anlegen zu können, der Umschaltung von Celsius und Fahrenheit sowie einem Zugriff auf insgesamt sieben Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Portugiesisch).
9.400 Messstellen in 64 Ländern weltweit – und es werden immer mehr
Alle wichtigen Informationen auf einen Blick | © Daniel Hohenhaus
Anwender, die noch mehr Funktionen wollen, entscheiden sich für das Pro-Abonnement, das eine Woche kostenlos getestet werden kann. Die Kosten halten sich mit 4,99 Euro pro Jahr absolut im Rahmen. Die Mehrwerte können sich sehen lassen, erhalten Nutzer doch einen Zugriff auf den vollständigen Temperaturverlauf (14 beziehungsweise 30 Tage) und das Saison-Maximum. Die Anzeige kann außerdem nach Freizeitaktivitäten wie SUP, Kajak, Surfen, Kiten individualisiert werden. Das kostenpflichtige Abonnement enthält außerdem einen Entdecken-Filter, der Informationen zu Orten mit „Wasser über 25 Grad“ anzeigt. Reisen ans Meer oder andere Gewässer können derart optimal geplant werden.
Amtliche Warnungen (Badeverbote, Blaualgen-Hinweise) zeigt die App dagegen immer kostenlos — Sicherheitsinformation ist nie kostenpflichtig; die offizielle EU-Einstufung (EEA) samt Messwerten wie Keimzahlen und Sichttiefe gibt es in Pro. Was gibt es sonst noch für 4,99 Euro pro Jahr? Eine Umgebungskarte des gewählten Ortes mitsamt Angaben zu Stränden, Parkplätzen und Restaurants. Widgets und Apple Watch zeigen die Wassertemperatur schon in der Gratis-Version; mit Pro kommen dort die Sport-Empfehlungen dazu. Abgerundet wird das Abonnement mit Temperatur-Alarmen, unbegrenzten Favoriten und der Familienfreigabe.
Daniel Hohenhaus beantwortet eine der wichtigsten Fragen des Sommers
Die Idee zur App entstand in der Familien-Freizeit | © Daniel Hohenhaus
Als Fazit beantwortet BrrChecker nicht nur eine der wichtigsten Fragen des Sommers, sondern auch die häufig getätigte Aussage, dass es für alles eine App gäbe. Das ist so nicht ganz richtig: Findige Entwickler können nach wie vor Nischen finden, und diese mit professionell gemachten mobilen Apps besetzen. Der BrrChecker ist genau eine solche App und Daniel Hohenhaus steht erst am Anfang. Es wird interessant zu beobachten, wie engagiert der Indie-Entwickler die App weiterentwickeln wird. Der Einstand zumindest ist definitiv gelungen.
Im App Store von Apple fragt ein Nutzer nach Informationen zu der Wassertemperatur im Gardasee. Hohenhaus wird sich also nach Herzenslust austoben und seine App regelmäßig um neue Seen, Flüsse oder Meeresstrände erweitern können. AppGamers hat Hohenhaus gefragt, wie er denn zu der Idee zu der App gekommen sei. Die Antwort gefällt: „Ehrlich gesagt war’s mein Sohn: Vor jedem Baden hat er gefragt, wie warm der Rhein gerade ist — und ich habe jedes Mal umständlich die Homepage der Messstelle aufgerufen. Irgendwann war mir das zu blöd. Also gibt es jetzt eine App, die genau diese eine Frage sofort beantwortet.“
Quellenangabe: AppGamers
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