Apple: FaceTime-Problem ohne Konsequenzen

FaceTime: Gericht spricht Apple in allen Punkten frei.

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Apple hatte im Januar 2019 ein Problem mit seinem Chat-Dienst FaceTime. Eine Sicherheitslücke erlaubte das unerlaubte Mithören von Gesprächen. Ein Gericht in Texas hat nun entschieden, dass der US-Konzern nicht vorsätzlich gehandelt und sich der Situation angemessen verhalten habe.

Der Rechtsanwalt Larry Williams hatte bereits einen Tag nach Bekanntwerden des Sicherheitsrisikos beim zuständigen Gericht in Houston Klage eingereicht. Die Aussicht auf leicht verdientes Geld war wohl groß. Konkret warf er dem iPhone-Hersteller Vorsatz vor, weil dieser bereits Tage vorher über das Problem unterrichtet wurde.

US-Gericht spricht Apple in allen Punkten frei

Williams behauptete zudem, dass man ihn über die Sicherheitslücke bei einem Gespräch mit einem Mandanten abgehört hätte. Das US-Gericht hat nun drei Monate später ein Urteil gefällt und Apple in allen Punkten freigesprochen. Williams konnte dem US-Unternehmen weder einen Vorsatz nachweisen, noch darlegen, dass sich der Herstellers im Nachhinein falsch verhalten hat.

Auch einen Beweis für eine fahrlässige Programmierung der FaceTime-Software konnte der Anwalt nicht anführen. Der Fehler bei den Gruppenanrufen sei auch nicht augenfällig gewesen, sondern konnte nur dann genutzt werden, wenn bestimmte Eingaben in der App vorgenommen wurden.

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