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Analyse App-Entwickler im Wandel der Zeit

App-Entwicklung als Goldgrube? Ja, aber es bahnen sich Veränderungen an.

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Die Erde dreht sich um die Sonne, und das Leben im heutigen Zeitalter dreht sich um die Apps. Übertrieben? Nun, wie sähe die Welt heute ohne Apps aus? Wer kann noch gänzlich ohne Apps seinen Alltag begehen?

Apps: Alles ist möglich. Das wäre der übergeordnete Slogan für eine App-PR. Die Einsatzbereiche von Apps sind unbegrenzt. Jeder Besitzer eines Smartphones oder Tablets weiß um die Richtigkeit dieser banalen Weisheit. 80% (!) unserer Zeit auf Smartphones verbringen wir in Apps. Dies wurde in einer Untersuchung des Unternehmens Flurry ermittelt. Auch, wenn die Zahl sich auf US-Konsumenten bezieht, die Situation in Deutschland dürfte kaum wesentlich davon abweichen.

Ein Leben ohne Apps ist nur schwer vorstellbar. Der Siegeszug der Apps geht Hand in Hand mit dem des Smartphones. Allein in Deutschland besaßen und nutzten im April 2016 rund 49 Millionen Personen ein Smartphone, wie im Statistik-Portal aufgezeigt wird. Kommende technische Entwicklungen werden das Smartphone zum unvermeidlichen Accessoire eines jeden machen, so wie es anno Tobak das obligatorische Taschentuch war. Apps haben bereits die gesamte Infrastruktur des menschlichen Daseins verändert.

Die Smartphone-Hersteller haben den App-Markt beflügelt. In welch unglaublichem Ausmaß belegt die Statistik über die die Anzahl der verfügbaren Apps in den Top App-Stores bis Oktober 2017. Im Apple App Store waren bis Januar 2017 rund 2,2 Millionen Apps verfügbar. Die meisten Apps mit rund 3,36 Millionen hatte der Google Play Store in seinem Angebot. Der Amazon Appstore kam zum Zeitpunkt der Erhebung auf 600.000 Apps, die zum Angebot standen. Die vielen „individuellen“ Apps sind hier noch nicht mal berücksichtigt.

Die mit Smartphones verbrachte Zeit ist von 2015 auf 2016, also innerhalb eines Jahres, um 69 Prozent gestiegen. Apps erweisen sich hier als Treiber dieser Intensivierung. Apps haben unser Leben verändert, definitiv.

Der App-Gold-Rush ist nicht vorbei…

Wer kennt sie nicht, die fantastischen Storys von App-Entwickler, die in kürzester Zeit zu Millionären geworden sind. Einige davon haben ihre Apps noch im Kinderzimmer gebastelt. Teenager-Millionäre dank App-Entwicklung. Sicher, es sind Ausnahmen, genauso wie die ominösen Tellerwäscher, die es in Amerika zum Millionär geschafft haben. Die Ausnahmen werden aber immer seltener. Mit der Entwicklung einer App Millionen zu erwirtschaften dürfte heute für die allermeisten eine Utopie bleiben.

Der Urahn des modernen Smartphones entstand 1992. Es war ein IBM Simon, ein Klotz, aber bereits mit computerähnlichen Funktionen ausgestattet. Die Entwicklungsstufen bis zum heutigen Smartphone liefen wie im Zeitraffer ab. Neben der Hardware ist die Software für die Entwicklung und des daraus resultierenden Erfolg des Smartphones entscheidend. Ein Smartphone ohne App ist kein Smartphone.

Nun scheint eine Grenze erreicht. Eine zu beobachtende verlangsamte Wachstumsrate bei App-Neuentwicklungen könnte der Hinweis auf eine Sättigung des Marktes sein. Das Ende des App-Goldrausches scheint eingeleitet. Für viele App-Entwickler kommt der Moment der Wahrheit, the moment of the truth. Die Spreu wird nun vom Weizen getrennt.

Der App-Boom ist vorbei. Ungefähr drei Viertel der Smartphone-Nutzer laden sich keine neuen Apps mehr herunter. Nur wenige neue Apps landen noch auf den Telefonen und Tablets. Die meisten benutzen auf ihren Smartphones überwiegend lediglich drei Apps.

Individualität in der App-Welt

Eine professionelle Agentur für App-Entwicklung produziert seit jeher individuelle Applikationen für Kunden aus allen Bereichen der Gesellschaft und der Wirtschaft. Gerade die gewerbliche Nutzung von Apps ist ein bedeutender wirtschaftlicher Faktor. M-Commerce ohne Apps ist unvorstellbar. Zwei Drittel aller mobile Sales in Deutschland werden über Apps erzielt. Der Anteil an In-App-Transaktionen ist im Vergleich zum Vorjahr weltweit um 64 Prozent gestiegen. Die Branchen Gesundheit und Kosmetik sowie Sportartikel verzeichneten in Deutschland die größten Zuwächse bei mobilen Transaktionen im Vergleich zum Vorjahr.

Auf Werbetreibende kommen in den nächsten Jahren bedeutend komplexere Herausforderungen zu. Instant Apps und Accelerated Mobile Pages wird ein Durchbruch prognostiziert. Spezialisierte und doch breit aufgestellte App-Entwickler sind fachlich und personell gerüstet, um auch komplexeste Aufgaben in einem sich stets evolvierendem Umfeld anzugehen und zu lösen.

Unternehmen in der App-Entwicklung, wie Groenwold New Media, erstellen individuelle und zielgruppenorientierte Software und Apps für ihre Kunden. Ein Hauptaugenmerk dabei ist: Zukunftssicherheit durch individuelle App-Lösungen. Mit einer neuen App alleine ist es jedoch noch nicht getan. Auch die technische Implementierung und Betreuung wird gewährleistet.

Eine App ist dann eine gute App, wenn sie folgende Eigenschaften kombiniert: Schnelligkeit, einfache Anwendung, nachhaltige Architektur, hervorragendes Interface- und Usability-Design. Und last but not least Nutzerfreundlichkeit durch eine intuitive und leicht bedienbare Nutzeroberfläche.

Apps sind heute nicht nur beliebte Helfer im Alltag. Sie sind in vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken. Im gewerblichen Bereich sind Apps Umsatz-Multiplikatoren. Im sozialen und gesellschaftlichen Umfeld Orientierungs- und Entscheidungshilfen. Sogar den Arztalltag erleichtern Applikationen wie z.B. Leitlinien- oder Therapie-Apps.

Zukünftige User-Interfaces werden die Interaktion mit einer Software oder App noch verfeinern und auf eine höhere Ebene hieven. Sogenannte conversational interfaces, die nicht nur per Sprachsteuerung mit einer Software interagieren, sondern auch per Text, Emojis, Fotos oder Videos, werden sicher einige Apps in Zukunft noch sinnvoll ergänzen. Auf App-Entwickler und User kommen noch hochspannende Zeiten zu.

Redaktionelle Bewertung

88
Apps bestimmen das moderne Leben. Man stelle sich dieses Mal ohne WhatsApp, Viber und den Facebook Messenger vor... für viele undenkbar. App-Agenturen können optimistisch in die Zukunft blicken, müssen aber professioneller werden. Die Spreu trennt sich derzeit vom Weizen.
2 Nutzerbewertungen
Bewertung der Redaktion 88%

Vorteile

Mobile Apps sind Thema.

Nachteile

Keine.

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