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Smartphonefreie Klassen: Niedersachsen probt neues Modell
Darüber, ob Handys und Schule zusammenpassen, existieren viele Meinungen. In Niedersachsen soll Pilotprojekt neue Möglichkeiten aufzeigen.
INHALTSVERZEICHNIS
Kinderschutz: Darüber, ob Handys und Schulgelände zusammenpassen, existieren unterschiedliche Meinungen. In einigen von Niedersachsens Schulen soll nun zum Beginn des neuen Schuljahres ein besonderes Modell erprobt werden. Und dieses bezieht sich nicht nur auf ein Handyverbot auf dem Schulgelände, sondern geht noch einen Schritt weiter.
Was wird genau erprobt?
Das neue Modell bzw. der Test sieht vor, dass etwa 550 Kinder aus 5. Klassen auch nach dem Ende des Unterrichts kein internetfähiges Smartphone verwenden. Natürlich geschieht das Ganze nicht unter Zwang. Die Familien nehmen freiwillig teil.
Rund 550 Kinder der fünften Klassen sollen auch nach Unterrichtsschluss ohne eigenes internetfähiges Smartphone auskommen. Handys, mit denen es nicht möglich ist, im Internet zu surfen, bleiben erlaubt. Die teilnehmenden Familien haben sich dazu freiwillig bereiterklärt, mitzumachen.
Ein ganz besonderes Gemeinschaftsgefühl
Schon jetzt zeigt sich scheinbar, dass es durchaus einen (positiven) Effekt haben kann, wenn alle Kinder einer Klasse ohne Smartphone auskommen. Auf diese Weise soll dafür gesorgt werden, dass sich niemand ausgeschlossen fühlt.
Um sicherzustellen, dass alles möglichst reibungslos verläuft, müssen die Verantwortlichen in den Schulen auch die Zusammensetzung der Klassen und Freundschaften der Kinder untereinander berücksichtigen. Es reicht also nicht aus, den Kindern die Handy-Nutzung zu untersagen, und zu schauen, was passiert. Um verantwortungsvoll vorzugehen und vielleicht tatsächlich zu beweisen, dass es eben nicht den Blick aufs Display braucht, um glücklich zu sein, ist es wichtig, auf die Details zu achten.
Andere Schulen, andere Projekte
Handys gehören für die meisten Kinder mittlerweile zum Alltag. Und natürlich stellt sich die Frage, wie man mit dem Thema am besten umgeht. Manche Schulen untersagen beispielsweise aktuell „nur“ die Nutzung von Sozialen Netzwerken und stimmen sich hierbei eng mit den Eltern ab.
Und auch der Bereich der Wissenschaft wird in diesem Zusammenhang relevant. Ein Team der Universität Osnabrück untersucht zum Beispiel aktuell den Vergleich zwischen smartphonefreien Klassen und ihren nicht-smartphonefreien Parallelklassen, unter anderem in Bezug auf das Lernverhalten und das soziale Miteinander.
Quellenangabe: AppGamers
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