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Apple: Prüfprozess wird zur Geduldsprobe für Entwickler
Die Prüfung von mobilen Apps für den App Store des iPhone-Herstellers nimmt aktuell deutlich mehr Zeit als gewöhnlich in Anspruch.
INHALTSVERZEICHNIS
Apple: Die Prüfung von mobilen Apps für den App Store des iPhone-Herstellers nimmt aktuell deutlich mehr Zeit als gewöhnlich in Anspruch. Entwickler und Publisher müssen also reichlich gute Nerven mitbringen, während sie für eine Woche und länger den Status „Waiting for Review“ anstarren müssen.
In Online-Foren werden sogar Wartezeiten von zwei Wochen und mehr gemeldet. Apple selbst hat sich zu dem Thema bislang nicht geäußert. Die Prüfung ist wohl aber nicht das Nadelöhr, da normalerweise die Freigabe innerhalb von wenigen Minuten erfolgt, sobald sich ein Tester das Game oder die App genauer anschaut.
Prüfprozess wird zur Geduldsprobe für App-Entwickler
Wenn es nicht an den Prüfern hängt, woran dann? Es ist wohl die reine Masse an Apps, die zurzeit eingereicht werden. Während im gesamten Jahr 2025 rund 600.000 neue Apps im App Store veröffentlicht wurden, sind einer Statistik zufolge allein im ersten Halbjahr 2026 bereits 560.000 neue Apps hinzugekommen. Das sind gut und gern 3.000 Anwendungen pro Tag.
Der massive Anstieg kann auf KI-gestützte Entwicklungswerkzeuge zurückgeführt werden, mit denen auch Nutzer ohne fundierte Kenntnisse in der Programmierung mittlerweile eigene Games und Apps erstellen können.
App Store-Freigabe zieht sich durch KI-Apps in die Länge
Der App Store von Apple gilt als relativ sicher, was darauf zurückzuführen ist, dass tatsächlich alle Spiele und Apps die Prüfprozesse durchlaufen müssen.
Unter Verwendung von KI ist es allerdings möglich, kleine Apps zu entwickeln, die ausschließlich für den persönlichen Gebrauch oder einen stark begrenzten Nutzerkreis gedacht sind. Auch diese Apps werden allerdings von dem Betreiber des Software-Shops intensiv getestet. Auf Aufweichung der Verfahren scheint für Apple keine Option zu sein.
Quellenangabe: AppGamers
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