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Studenten betrügen mit KI an Eliteuniversität
Laut einem Bericht, der in El País veröffentlicht wurde, ist es einem Professor gelungen, den KI-Betrug seiner Studenten zu beweisen.
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Künstliche Intelligenz: Laut einem Bericht, der in der spanischen Zeitung El País veröffentlicht wurde, ist es einem Professor gelungen, den KI-Betrug seiner Studenten zu beweisen. Viele von ihnen hatten die technischen Hilfen genutzt, um in der Zwischenprüfung möglichst gut abzuschneiden. Nachdem an der US-amerikanischen Brown-Universität ein Amoklauf stattgefunden hatte, hatte der Professor seinen Studenten eine Onlineklausur angeboten. Als Resultat meldeten sich auf einmal deutlich mehr Prüflinge an.
Viele Studenten schließen außergewöhnlich gut ab
Abgesehen von dem gesteigerten Interesse an der Prüfung überraschten auch die guten Ergebnisse. Im Durchschnitt erreichten die Studenten 96 von 100 Punkten. 40 machten sogar keinen einzigen Fehler.
Beim Korrigieren fiel allerdings auf, dass viele Sätze der Antworten 1 zu 1 mit KI-Lösungen übereinstimmten. Für eine entsprechende Kontrolle reichte es aus, die Fragen genau so, wie sie gestellt wurden, in ChatGPT einzugeben.
Präsenzpflicht für die Abschlussprüfung: Wenn ein Kartenhaus zusammenfällt..
Der Professor setzte für die Abschlussprüfung nun wieder auf Präsenzpflicht, um sicherzugehen. Und siehe da: Die Prüflinge erreichten auf einmal statt der oben genannten 96 Punkte nur noch 48.
Auch interessant: Viele von denen, die nicht erschienen, glänzen bei der Zwischenprüfung noch mit null Fehlern. Die Vorgehensweise des Dozenten scheint in diesem Fall aussagekräftiger als ein KI-Tracker gewesen zu sein.
Und da ist sie wieder: Die Diskussion um KI
Im ersten Moment scheint der Professor einer der wenigen Menschen gewesen zu sein, die in diesem speziellen Fall an Aufklärung interessiert waren. So hätte die Leitung der Universität erst reagiert, als der Professor sich an ein Komitee gewandt hatte. Er forderte, sich intensiver mit den Auswirkungen von KI an Universitäten auseinanderzusetzen.
Für sich selbst hat er beschlossen, die Möglichkeit, eine Prüfung von zuhause aus zu absolvieren, nicht mehr anzubieten. Auch regelmäßige Aufgaben, die bei genauer Hinsicht auch schnell mit KI gelöst werden können, sollen in Zukunft aus der Benotung ausgeklammert werden.
Quellenangabe: Golem
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