Ratgeber: Wie erstellt man eine Gaming App?

Boris Raczynski I Ratgeber I 4. Oktober 2022 I 12:00 Uhr

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Ratgeber: Mobile Anwendungen für kompatible Endgeräte sind nicht mehr wegzudenken. In den App Stores wird täglich nach neuen Apps gesucht. Einen hohen Stellenwert haben Gaming Apps. Jeden Tag werden etliche Downloads in dieser Rubrik gezählt. Da ist es nur allzu verständlich, dass regelmäßig neue Games online gestellt werden. Doch wie wird eine Gaming App überhaupt erstellt und was ist dazu nötig? Dieser Ratgeber verrät die wichtigsten Schritte, um aus einer Idee eine Gaming App zu entwickeln.

1. Schritt: Die Idee

Die Grundlage eines jeden Games ist die Idee. Allerdings muss diese vor Originalität strotzen. Der Gamer muss, während er sich in die Welt des Spiels begibt, positiv überrascht werden und vor allem etwas völlig Neues erleben. Genau hier liegt der Knackpunkt, denn es ist gar nicht so einfach, ein großes Publikum zu begeistern. Das liegt daran, dass jeder Mensch von Kindheit an auf bestimmte Heldenbilder und Geschichten geprägt worden ist.

Die Entwicklung von Gaming Apps kann nur dann zum Erfolg führen, wenn die Grundgeschichte besser ist als bei bereits bestehenden Konzepten. Oft lohnt es sich, eine neue Hintergrundstory zu entwickeln, das Design zu ändern und den Spielfluss zu verbessern. Dieses Prinzip schafft Vertrauen beim User.

Die Interaktion muss auf die Komplexität des Games abgestimmt werden. Spiele, die sich im Drag-Verfahren oder Tap-Verfahren nutzen lassen, sind beliebt. Für anspruchsvolle Games sollte eine kleine Einleitung in die App mit eingeplant werden. Dabei ist es wichtig, den Spielfluss nicht zu stören. Eine intuitive Bedienbarkeit ist das Zauberwort. Das Design muss die Spieldynamik und letztendlich das Gameplay unterstützen. Die Charaktere müssen mit der Story eine Symbiose bilden.

2. Schritt: Die Finanzierung


Die Entwicklung von Gaming Apps kann kostspielig sein. Aus diesem Grund ist eine gut durchdachte Strategie unerlässlich. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie Ausgaben refinanziert werden können.

Freemium

Jedem Gamer wird eine Basis-Version zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt. Für alle zusätzlichen Items muss der Gamer zahlen.

In-App-Advertisement

Das am häufigsten verwendete Tool ist die Schaltung von Werbung innerhalb der App. Die Werbeinhalte sollten gezielt eingesetzt werden.

Pay-per-Download

Viele Gamer suchen mit Gaming Apps einen kurzweiligen Zeitvertreib und sind nicht bereit, Geld dafür auszugeben. Aus diesem Grund ist diese Form der Refinanzierung gewagt, da es nur wenige Nutzer gibt, die für einen Download bezahlen möchten.

In-App-Purchase

Diese Variante beschreibt die Möglichkeit, Käufe innerhalb einer App zu tätigen. Einige Gamer nutzen diese besondere Form, um sich besondere Features zu sichern.

3. Schritt: Die Technologien und die Entwickler

Bevor mit der Entwicklung von Game Apps gestartet werden kann, ist die richtige Technologie auszuwählen. HTML5 wird oft verwendet, da diese kostengünstig ist und eine hohe Zeitersparnis aufweist. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Technologie genutzt werden kann, ein Game mehreren Betriebssystemen zur Verfügung zu stellen.

Die native Sprache hingegen erlaubt der Game App den Zugriff auf sämtliche Anwendungen des Endgerätes und ist Usability freundlich.

Diese Technologie hat ihren Preis. Unity3D hingegen ermöglicht die Entwicklung von Gaming Apps erster Klasse. Die Grafik und die Bedienbarkeit lassen die App zu einem Erlebnis werden.

Bei der Entwicklung von Gaming Apps muss der passende Experte her. Auf der Suche sollte das Augenmerk auf die technischen Fähigkeiten des Entwicklers gelegt werden. Im Internet finden sich Portale, die den Ideengeber mit einem passenden Spieleentwickler zusammenbringen. Mit Know-how kann aus einer Idee eine erfolgreiche Gaming App werden. ✠


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