Ratgeber: Fünf Tipps für einen eigenen Online-Kurs

Lust und Idee einen Online-Kurs zu veröffentlichen? Anbei die besten fünf Tipps für Einsteiger.

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Ratgeber: Sie haben die Idee, selbst einen Online-Kurs zu veröffentlichen? Das ist ein ambitioniertes Vorhaben, aber durchaus machbar. Sie sollten jedoch strukturiert vorgehen und einige Dinge beachten. Wir helfen Ihnen mit unseren 5 Tipps, damit Ihr Kurs zum „Erfolgskurs“ wird!

Lohnt es sich in allen Branchen, Kurse anzubieten?

Es gibt Branchen, da hört oder liest man selten etwas von Online-Lehrgängen und Kursen, und trotzdem schreiben diese Branchen beneidenswert gute Zahlen. Sehen wir uns die Automobilbranche an – hier findet man so gut wie keine Kursangebote, aber trotzdem sind die Verkaufszahlen der bekannten Marken Top, sobald das neue Auto in der TV-Werbung vorgestellt wird. Oder die Gaming-Branche – hier reicht ein kleiner Hinweis auf zum Beispiel 30 Freispiele ohne Einzahlung, und sei er auch noch so versteckt – schon schnellen die Spielerzahlen wieder in die Höhe.

Ist das ungerecht Ihrem kleinen Business gegenüber? Vielleicht. Aber betrachten Sie es einmal von der anderen Seite: Weder die Fahrzeugbranche noch die Spieleindustrie ist in der Lage, sich des Instruments der Online-Kurse zu bedienen, so wie Sie. Wenn Ihr Produkt etwas mit Kosmetik, mit Bauen und Konstruktion, mit Kochen und Backen oder einem anderen Handwerk zu tun hat, haben Sie sehr gute Karten in der Hand, mit einem Kurs zu einer gewissen Berühmtheit zu gelangen. Also, packen Sie es an, hier kommen unsere Tipps!

1. Entscheiden Sie: Ist Ihr Kurs das Produkt oder ist er Produktwerbung?

Dieser Punkt ist enorm wichtig für das weitere Vorgehen. Wenn Sie in Ihrem Kurs Ihr Produkt bewerben und präsentieren möchten, dann sollten Sie nochmals gründlich analysieren, auf welche Produkte in Ihrer Angebotspalette Sie sich fokussieren. Sie sollten Ihre bisherigen Verkaufszahlen analysieren und gegebenenfalls noch einmal Anpassungen Ihres Sortiments vornehmen.

Ist Ihr Kurs selbst das Produkt, dann erfordert das andere spezifische Maßnahmen und Sie müssen den Markt analysieren sowie einen Businessplan erstellen. Sie sollten eine Nische finden, die noch nicht zu überlaufen ist, oder müssen in einer schon stark frequentierten Nische den hohen Konkurrenzdruck kompensieren, indem Sie ein Alleinstellungsmerkmal finden und ein Bedürfnis der Kunden abdecken, das noch nicht komplett von der Konkurrenz gestillt wurde.

2. Offline trainieren und proben

Wenn Sie Ihren Kurs bereits offline anbieten, sollten Sie genau darauf achten, was bei den Kunden gut ankommt und was weniger. Nutzen Sie diese Erfahrungen, um Ihr Know-How zu perfektionieren. Das Ziel des Online-Kurses ist in der Regel nicht, die Teilnehmer mit Spezialwissen zu „bombardieren“, sondern ein spezifisches Problem in kompensierter Form zu lösen.

3. Networking und Positionierung

Sind Sie im Netz noch ein No-Name? Das sollten Sie schleunigst ändern und sich möglichst viele, gute Referenzen aufbauen. Lassen Sie Bewertungen zu und stellen Sie sich als DEN Experten dar, dem die Menschen vertrauen. Das erfordert Zeit und Fingerspitzengefühl. Nicht zuletzt setzt es auch voraus, dass Sie sich überhaupt vernetzen und zeigen möchten. Vielleicht ist es Ihnen auch lieber, dass ein Partner diese Aufgabe übernimmt, während Sie für die Organisation im Hintergrund zuständig sind. Über diese Angelegenheiten sollte im Vorfeld unbedingt Klarheit herrschen.

4. Formate festlegen

Sie wissen bestimmt, dass es verschiedene Lerntypen gibt. Die „akustischen Typen“ möchten einen Kurs als Audiodatei, andere lesen lieber, Dritte möchten Lehrvideos. Sie sollten unbedingt entscheiden, welches Format am besten zu Ihnen, Ihrer Zielgruppe und Ihrem Produkt passt, zumal nicht alle Formate für jedes individuelle Produkt realisierbar und passend sind.

5. Eine Plattform finden

Unterschätzen Sie nicht die Wichtigkeit des Anbieters, über den Sie Ihren Kurs veröffentlichen möchten. Es gibt Plattformen mit unterschiedlichem Leistungsumfang und in verschiedenen Preiskategorien. Seriosität, Kundenservice, die Möglichkeit des Affiliate-Marketings und viel mehr sind Dinge, die Sie auf jeden Fall sorgfältig durchdenken sollten, um die Optionen zu vergleichen. ✠



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