PC Ratgeber: Der Weg zu mehr Geschwindigkeit

Was PC-Nutzer tun können, wenn der Computer zu langsam ist.

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Mit der Zeit werden Computer, Smartphones und Tablets immer langsamer. Das liegt einfach daran, dass sich immer mehr Daten und Programme ansammeln, die das Betriebssystem verlangsamen. Wer sich nur eine Viertelstunde Zeit nimmt, um seinen Computer oder sein Mobilgerät auszumisten, wird oft mit kürzeren Wartezeiten und einer schnelleren Leistung belohnt. Gerade Nutzer, die viele unnötige Programme auf ihrem Computer oder Smartphone installiert haben, riskieren, dass die Geräte immer langsamer werden.

Bei Tablets und Smartphones wird zudem der Stromverbrauch in die Höhe getrieben. Umso wichtiger ist es, den PC und mobile Geräte von Zeit zu Zeit aufzuräumen, um Datenmüll ebenso loszuwerden wie überflüssige Apps, Programme und Tools. In diesem Ratgeber verraten wir, wie man dabei am besten vorgeht.

Überflüssige Programme deinstallieren

Falls der freie Speicherplatz auf der Festplatte immer mehr abnimmt, sollte man zuerst einen Blick auf die Software werfen, die man installiert hat. Welche der Programme nutzt man überhaupt noch? Bei einer genaueren Überprüfung stellen viele User fest, dass sie etliche Programme mit derselben Funktion haben, aber meist doch nur ein Tool regelmäßig nutzen. Mitunter werden Apps und Tools auch nur für den einmaligen Einsatz installiert und dann nie wieder gebraucht. Derartige Programme sollten deinstalliert werden, um wertvollen Platz auf der Festplatte zu sparen.

Autostart-Liste überprüfen

Nach der Neuinstallation starten Computer in wenigen Sekunden. Je länger der Rechner genutzt wird, desto langsamer geht das Hochfahren vonstatten. Das liegt daran, dass immer mehr Programme direkt beim Starten des Computers automatisch mit geöffnet werden. Oft ist das gar nicht nötig. Es lohnt sich daher, den Autostart-Ordner zu überprüfen und Programme, die man nicht nach jedem Hochfahren sofort benötigt, zu deaktivieren. Weitere Tipps, wie sich der Windows-Start beschleunigen lässt, Übersicht bei PC Welt.

Temporäre Dateien entfernen

Mit jedem Start eines Programms werden temporäre Dateien abgelegt. Diese bleiben oft noch bestehen, auch wenn die Software schon längst wieder beendet wurde. So entsteht überflüssiger Datenmüll, der die Leistung des Rechners herabsetzt. Deshalb sollten Nutzer regelmäßig temporäre Dateien löschen.

Die Registry von Datenmüll befreien

Zudem entsteht Datenmüll, wenn Programme oft installiert und wieder deinstalliert werden. Denn: Mit jeder Installation wird ein Eintrag in der Registrierungsdatei – der sogenannten Registry – vorgenommen. Beim Rechnerstart wird diese Datei abgefragt. Nach dem Deinstallieren eines Programms bleiben Registry-Einträge mitunter erhalten, wodurch sich der Start des Computers verzögert. Eine Bereinigung der Registry lohnt sich daher. Dies sollte aber am besten von einem speziellen Programm oder einem Profi erledigt werden.

Automatische PC-Reinigung per Software

Wer nicht alles selber machen möchte, kann seinen PC auch mit einer Software automatisch von Datenmüll befreien, damit er wieder schneller läuft. Eine Allzweckwaffe, um den Computer zu bereinigen, ist der sogenannte CCleaner. Er erhöht die Sicherheit und die Geschwindigkeit des PCs. Das Programm entfernt den Datenmüll, der sich im Laufe der Zeit auf jedem Rechner ansammelt, wie etwa veraltete Verknüpfungen, temporäre Dateien und andere Daten, die nicht mehr notwendig sind. Mittlerweile gibt es den CCleaner nicht mehr nur für Windows-Rechner, sondern auch für Android und Mac. Alternativen zum CCleaner mit ähnlicher Funktionalität werden hier beschrieben. Allerdings sind nicht alle Cleaning-Programme gratis, sodass man gut überlegen sollte, ob man Geld in ein Aufräumprogramm investieren möchte oder lieber eine kostenfreie Lösung wie den CCleaner nutzt.

Daten wirklich dauerhaft löschen

Um Daten komplett dauerhaft zu löschen, bedarf es etwas mehr Mühe. Denn: Wer sich mit Computern gut auskennt, weiß, wie gelöschte Daten wiederhergestellt werden können. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat daher einen Leitfaden veröffentlicht, wie sich Daten auf Festplatten richtig löschen lassen. Wichtig sei dabei, dass die entsprechenden Bereiche überschrieben werden, damit die zuvor gespeicherten Daten für immer verschwinden.

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