Spotify: Zwang zur Übermittlung von Standortdaten

Spotify verlangt zwingend Standortdaten von Familien-Abos.

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Der Musikstreaming-Dienst Spotify verlangt zwingend Standortdaten von Familien-Abos. Dies gilt explizit auch in Deutschland. Der Streaming-Dienst gilt als einer der weltweit größten und erfolgreichsten Anbieter seiner Art. Laut aktuellen Zahlen sollen mehr als 108 Millionen Menschen den Dienst nutzen.

Apple Music kommt zurzeit nur auf 60 Millionen zahlende Nutzer. Auch nicht schlecht, aber weit davon entfernt, dem Platzhirsch das Wasser reichen zu können. Spotify war in der Vergangenheit allerdings massiv dafür kritisiert worden, Premium-Nutzer, die das Familien-Abonnement verwendeten, zur Übermittlung ihrer Adresse oder Standortdaten genötigt zu haben.

Spotify verlangt zwingend Standortdaten

Spotify wollte nach eigenen Aussagen derart sichergehen, dass das Familien-Abo ausschließlich von Menschen genutzt werden, die zusammen unter einem Dach leben. Die Folge war allerdings ein massiver Shitstorm. Neben Datenschutz wurde auch kritisiert, dass es Familien gibt, die nicht vereint an einem Ort leben. Der schwedische Konzern ruderte daraufhin zurück und verzichtete auf die Standortdaten.

Bis jetzt, denn den aktualisierten Nutzerbedingungen vom „Premium Family“ kann nun entnommen werden, dass Nutzer „von Zeit zu Zeit“ Standortdaten bereitstellen müssten, dass die Kunden alle zur selben Familie gehören. Datenschützer sind empört und erklären, dass auch Kinder von der Maßnahme betroffen sein können. Christopher Weatherhead von „Privacy International“ spricht laut CNET sogar von „besorgniserregenden Auswirkungen auf den Datenschutz“.

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