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Phia: Shopping-App von Gates-Tochter in der Kritik
Die 23-jährige Phoebe Gates bietet zusammen mit Sophia Kianni eine Shopping-App an, die erneut Vorwürfe gefallen lassen muss.
INHALTSVERZEICHNIS
Phia: Die 23-jährige Phoebe Gates bietet zusammen mit Sophia Kianni eine Shopping-App an, die sich bereits zum zweiten Mal Vorwürfe gefallen lassen muss. Die mobile App soll laut einem Bericht von Golem mit einem Trick Provisionen für nicht getätigte Käufe generiert haben.
Wie das Wirtschaftsmagazin Bloomberg herausfand, soll Phia über mehrere Wochen Online-Einkäufe für sich beansprucht haben, die das Unternehmen nicht erzeugt hat. Bloomberg belegt die Vorwürfe durch eigene Untersuchungen und Tests anderer Unternehmen.
Shopping-App von Gates-Tochter in der Kritik
Die Shopping-App der Tochter von Bill Gates will Nutzern nach eigenen Angaben dabei helfen, Kleidung und Modeprodukte im Internet besonders preisgünstig zu finden. Dabei sollen etliche Onlineshops verglichen und bei Bedarf auch aktive Rabattcoupons berücksichtigt werden.
Wenn ein Kauf über Phia erfolgt, erhält das Unternehmen einen Anteil am Umsatz. Die Umsatzbeteiligung soll aber auch dann verlangt worden sein, wenn kein Kauf über Phia getätigt wurde. Phia gibt es sowohl als App als auch Browser-Erweiterung.
Phia hat sich Umsatzbeteiligung erschlichen
Der Stein kam Ende Juni 2026 ins Rollen, als mehrere unabhängige Tests mit der Browser-Erweiterung durchgeführt wurden, die stets zu einem identischen Ergebnis kamen: In der Endphase eines Kaufvorgangs soll diese im Hintergrund ungefragt einen Browser-Tab geöffnet haben, der den Affiliate-Link von Phia zur Website des Händlers geladen und nach wenigen Sekunden wieder geschlossen haben soll.
Dieser Vorgang fand statt, wenn Kunden einen Kauf direkt über die Website eines Händlers tätigten, oder auch dann, wenn diese über eine andere Anzeige oder einen Affiliate-Link weitergeleitet wurden.
Mobile App nicht das erste Mal in den Schlagzeilen
Phia gab den Fehler zu und meldete, diesen bereits behoben zu haben. Neue Tests von Bloomberg bestätigten dies. Der Betreiber der App erklärte zudem, dass der Fehler erst in den vergangenen 24 Stunden von anderen gemeldet worden sei. Das Unternehmen habe darauf umgehend reagiert. Nach Recherchen von Bloomberg soll sich der betreffende Code seit Dezember 2025 in der Phia-Erweiterung befinden.
Bereits im November 2025 fiel Phia mit fragwürdigem Verhalten auf. Fortune deckte auf, dass Phia den Browserverlauf seiner Kunden protokollierte und dabei auch den Inhalt der besuchten Seiten anzeigte. Dazu gehörten vertrauliche Daten wie Kontoauszüge von Banken oder E-Mail-Inhalte, die Phia sammelte.
Quellenangabe: Golem
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