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Musikindustrie führt Labels „KI-generiert“ und „KI-unterstützt“ ein
Die Möglichkeiten rund um KI beschränken sich längst nicht mehr nur auf Texte und Bilder, auch die Musikindustrie zeigt Wirkung.
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Unterhaltung: Die Möglichkeiten rund um KI beschränken sich längst nicht mehr nur auf Texte und Bilder beziehungsweise Videos. Auch in der Musikindustrie hinterlässt die Technik ihre Spuren. Nun haben unter anderem mit RIAA und BVMI große Branchenverbände reagiert und gleich zwei Label für Musik, die mit KI generiert wurde, eingeführt.
Ab wann gilt Musik überhaupt als KI-generiert?
Genau diese Frage hat sich unter anderem auch heise.de gestellt und nachgefragt. Heraus kam, dass ein Stück laut der Aussage des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) als KI-generiert, wenn zum Beispiel der Lead-Gesang oder „zentrale Instrumentalparts“ über einen Prompt realisiert wurden.
Das bedeutet, dass es für eine nötige Kennzeichnung nicht zwangsläufig einen Song braucht, der zu 100 Prozent auf KI Basiert.
Gesonderte Regeln für Texte und Cover
Ein Detail, das auch viele Musikfans verwundern dürfte, ist die Tatsache, dass sich die entsprechenden Regelungen (noch?) nicht auf Songtexte oder Plattencover beziehen. Auch Musikvideos sind aktuell nicht betroffen. Der Grund: Für diese Bereiche sind wiederum andere Verbände zuständig. Und die haben noch nicht reagiert.
Dementsprechend dürfen es einige als ernüchternd empfinden, dass es derzeit möglich ist, einen Songtext komplett auf KI schreiben zu lassen und diesen nicht kennzeichnen zu müssen. Dasselbe gilt für reine Instrumentalstücke ohne Text.
Und wie geht das Ganze weiter?
Dass das Thema auch in internationaler Hinsicht interessant ist (und dies auch in Zukunft bleiben wird), unterstreicht der Umstand, dass mittlerweile auch ein Bericht zum Thema im Wall Street Journal veröffentlicht wurde. Hier heißt es, dass der Verband, der sich um die größeren Streamingdienste, wie Spotify oder Apple, kümmert, noch beobachtet. Besagter Verband, die Digital Media Association möchte, dass der komplette Weg der Entstehung eines Liedes verantwortungsbewusst gestaltet wird.
Und was sagen die Streamer? Viele von ihnen stören sich schon länger am KI-Slop, der nun auch in der Musikbranche um sich greift, und dürften die Neuerungen begrüßen. KI-Fans könnte es allerdings auch beruhigen, dass der Einsatz der Technik auch in Zukunft nicht verboten werden soll. Allerdings geht es, wie so oft bei diesem Thema, um Transparenz. Oder anders: Wer es nutzt, soll dazu stehen.
Quellenangabe: Heise
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