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Microsoft streicht 7800 Stellen
Microsoft zieht die Reißleine. Der Kauf der Handy-Sparte von Nokia scheint sich zu dem Flop der Firmengeschichte zu entwickeln.
Microsoft zieht die Reißleine, wieder einmal. Der Ankauf der Handy-Sparte von Nokia scheint sich zu dem größten Flop in der Geschichte des Softwareriesen zu entwickeln. Laut dem Handelsblatt hat Microsoft-Chef Nadella das Geschäft bereits abgeschrieben und greift daher zum Rotstift.
Tausende Stellen sollen gestrichen werden, Gerüchte wollen wissen, dass es um 7.800 Arbeitsplätze geht. Wie der Konzern am Mittwoch mitteilte, werde es in diesem Zusammenhang eine Abschreibung im Volumen von bis 7,6 Milliarden US-Dollar geben. Damit entwickelt sich für Microsoft die teilweise Übernahme von Nokia zu einem finanziellen Desaster.
Microsoft zückt wieder den Rotstift
Die Übernahme kostete fast 9,5 Milliarden US-Dollar, weitere 850 Millionen US-Dollar kamen als Kosten für die Restrukturierung hinzu. Vor rund einem Jahr hatte das Unternehmen bereits den Abbau von etwa 18.000 Jobs angekündigt, jetzt sollen weitere 7.800 Stellen gestrichen werden.
Inwiefern sich die aktuelle Situation auf die erwarteten neuen Lumia Geräte auswirken wird, kann noch nicht abgesehen werden. Gerüchteweise soll zeitnah ein Lumia 940 XL auf den Markt kommen, einige wollen auch von einem Nachfolger des Nokia Lumia 1020, dem Lumia 1040 wissen.
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