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Europäische Union: Sicherheit von Spielzeug wird verschärft
Das EU-Parlament in Brüssel hat neue Vorschriften bestätigt, die Spielzeug künftig sicherer machen sollen.
Europäische Union: Das EU-Parlament in Brüssel hat neue Vorschriften bestätigt, die Spielzeug künftig sicherer machen sollen. Die bestehenden Richtlinien aus dem Jahr 2009 mussten überarbeitet werden, da viele Menschen heutzutage Spielzeug im Internet bestellen und dabei oftmals günstige Angebote aus dem Ausland nutzen. Die EU-Mitgliedsstaaten haben nun vier Jahre Zeit, die entsprechenden Maßnahmen umzusetzen.
Dabei geht es unter anderem um chemische Stoffe und das bisherige Verbot krebserregender Substanzen wurde umfangreich ausgeweitet. Stoffe, die das Hormonsystem oder die Atemwege schädigen, haben im Spielzeug nichts mehr verloren. Das betrifft explizit PFAS, also die sogenannten Ewigkeitschemikalien, sowie diverse Bisphenole. Auch allergene Duftstoffe sind tabu, wenn das Spielzeug für Kleinkinder unter drei Jahren gedacht ist oder in den Mund genommen werden kann.
Europäische Union verschärft Sicherheit von Spielzeug
Die Hersteller müssen fortan eine Sicherheitsbewertung durchführen, bevor sie Produkte im Internet oder Einzelhandel zum Verkauf anbieten. Die Bewertung muss chemische, physikalische und elektrische Risiken abdecken. Bei vernetztem Spielzeug müssen die Hersteller sicherstellen, dass keine Gefahr für die geistige Gesundheit der Kinder besteht. Als Kontrollinstrument wird ein digitaler Produktpass eingeführt.
Jedes Spielzeug bekommt einen solchen Pass, zumeist vermutlich als QR-Code, der die Konformität mit den Regeln belegt. Der Produktpass soll auch dem Zoll dabei helfen, die Flut an Spielzeugimporten aus China besser in den Griff zu bekommen. Online-Shops werden von der neuen Verordnung ebenfalls in die Pflicht genommen. Diese müssen sicherstellen, dass Verkäufer die CE-Kennzeichnungen und den digitalen Pass anzeigen. Ist dem nicht der Fall, gilt das Angebot als rechtswidriger Inhalt nach dem Gesetz über digitale Dienste.
Quellenangabe: AppGamers
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