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Apple: iPhones und iPads mit EU Energielabel
Die iPhone 16 Serie hat ab sofort ein Energielabel der Wertung B und gilt damit als Produkt mit hoher Energieeffizienz.
Apple: Die Smartphones der iPhone 16 Serie haben ab sofort ein Energielabel der Wertung B und gelten damit als Produkte mit hoher Energieeffizienz. Der iPhone-Hersteller hätte sogar ein A vergeben können, hat sich freiwillig zurückgestuft. Das hat offenbar gute Gründe, die einige Fragen zu den Testprotokollen der Europäischen Union aufwerfen. Das EU Energielabel soll dazu dienen, Geräte in punkto Energieeffizienz einstufen zu können. A steht für Produkte mit der höchsten Energieeffizienz, G für wenig effiziente Produkte. Verbraucher sollen derart eine bessere Kaufentscheidung fällen können, so ihnen dann das Thema Energieeffizienz wichtig ist.
Apple iPhones und iPads mit EU Energielabel
Das EU Energielabel findet sich oftmals auf elektronischen Großgeräten wie Waschmaschinen, Fernsehern und Spülmaschinen, ist aber auch auf kleineren Geräten vorhanden. Das Energielabel gibt es jetzt auch für Smartphones und Tablets, Apple verzichtet jedoch überraschenderweise auf die beste Einstufung A. Warum ist das so? Offenbar ist man in Cupertino der Auffassung, das die Testprotokolle der EU nicht eindeutig sind und unter Umständen von unabhängigen Laboren anders ausgelegt werden könnten. Die folgenden Kriterien sind bei dem Energielabel für Smartphones und Tablets von Bedeutung:
• Energieeffizienz pro Ladung
• Lebensdauer der Batterie (Anzahl der vollständigen Ladezyklen)
• Batterielebensdauer pro Zyklus (Nutzungsdauer pro vollständiger Ladung)
• Reparaturfähigkeit
• Schutzart (Wasser- und Staubbeständigkeit)
• Sturzfestigkeit
Apple kann sich unter anderem mit der Sturzfestigkeit nicht anfreunden und mahnt an, dass die standardisierten Falltests der EU die tatsächliche Haltbarkeit nicht widerspiegeln würden. Der IT-Hersteller argumentiert, dass die Sturzfestigkeit massiv von Variablen wie der Art des für die Aufprallflächen verwendeten Holzes und Stahls abhängen. Den US-amerikanischen Ingenieuren scheint das Thema derart wichtig, dass sie ein 44 Seiten Dokument verfasst haben. In diesem heißt es unter anderem:
„Die neue EU-Verordnung zur Energieverbrauchskennzeichnung für Smartphones und Tablets schreibt mehrere vorläufige Testmethoden vor, die unklare Formulierungen enthalten. Infolgedessen werden einige Kennzahlen auf dem Energieetikett durch die Entscheidungen der Hersteller und Testlabore beeinflusst, die die Verordnung auslegen. Ziel dieses Dokuments ist es, die von Apple gewählte Testmethodik und die daraus resultierenden Werte zu erläutern, die in einigen Fällen freiwillig gesenkt wurden, um mögliche Interpretationsunterschiede zu berücksichtigen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit anderen Interessengruppen daran zu arbeiten, Unklarheiten bei den Testmethoden in Zukunft zu beseitigen.“
Zur Einordnung: Die aktuellen iPad-Modelle, beispielsweise das iPad Air mit 13 Zoll Display, bekommen übrigens nur ein Energielabel G, obwohl sie mit ihrer vergleichsweise enormen Akkulaufzeit beeindrucken. Für die Abwertung sind vermutlich die Sturzfestigkeit und der Schutz vor Wasser verantwortlich.
Quellenangabe: AppGamers
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