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Apple: Berufung im Rechtsstreit mit Epic Games
Der iPhone-Hersteller will den Obersten Gerichtshof um eine Überprüfung des jüngsten Urteils im langjährigen Rechtsstreit bitten.
INHALTSVERZEICHNIS
Apple: Der iPhone-Hersteller will den Obersten Gerichtshof der USA um eine Überprüfung des jüngsten Urteils im langjährigen Rechtsstreit mit Epic Games bitten. Das US-Berufungsgericht des Neunten Bezirks hatte die Geschäftspraktiken im App Store von Apple als wettbewerbswidrig eingestuft, womit sich der US-Konzern offenbar nicht abfinden will.
Der Streit dreht sich um die Frage, ob Apple als Betreiber des Marktplatzes Entwicklern und Publisher erlauben muss, Nutzer auf externe und somit alternative Zahlungsmöglichkeiten hinzuweisen, und welche Gebühren das Unternehmen für solche Transaktionen erheben darf.
Apple legt Berufung im Rechtsstreit mit Epic Games ein
Die Ursache für den Konflikt kann in einem Urteil auf dem Jahr 2021 gefunden werden, mit dem Apple verpflichtet wurde, die Weiterleitung zu alternativen Zahlungsmethoden zu gestatten. Ein Berufungsgericht bestätigte Jahre später diese Entscheidung und rügte, dass die Provision in Höhe von 27 Prozent, die Apple auf externe Käufe erhebe, gegen die Anordnung verstoße.
Das Gericht weitete die Regelung auf alle US-amerikanische Entwickler und Publisher aus, nicht nur auf Epic Games. Apple argumentiert daraufhin, dass diese Ausweitung über das zulässige Maß hinausgehe und eine unangemessene Belastung für das Unternehmen darstelle.
Epic Games kritisiert Vorgehen als „Verzögerungstaktik“
Der IT-Riese aus Cupertino fordert nun in einem neuen Antrag eine Urteils durch den Obersten Gerichtshof sowie eine vorläufige Aussetzung der Entscheidung. Der iPhone-Hersteller will derart Zeit gewinnen, um seine App Store-Richtlinien anzupassen, falls der Oberste Gerichtshof den Fall annimmt. Das höchste Gericht der USA hatte allerdings bereits eine frühere Berufung angelehnt.
Epic Games kritisierte Apples Vorgehen dann auch umgehend als „Verzögerungstaktik“. Natalie Munoz, Sprecherin des Unternehmens, warf Apple vor, mit dem Antrag auf Aussetzung den Wettbewerb weiter einzuschränken. Epic betont, dass Apples Verhalten die Einführung fairer Wettbewerbsbedingungen behindere und Verbraucher benachteilige.
Epic hat inzwischen enorme finanzielle Schwierigkeiten
Munoz erklärte laut TechCrunch: „Gerichte haben dies immer wieder als rechtswidrig eingestuft. Epic hat dies direkt von vielen Entwicklern erfahren, als wir versucht haben, ihnen Webshops und ähnliche Funktionen anzubieten, um mit Apple zu konkurrieren. Aufgrund der Vorgehensweise von Apple waren nur wenige mutige Entwickler, darunter Spotify, Kindle und Patreon, bereit, von diesem Recht Gebrauch zu machen und den Verbrauchern Vorteile zu verschaffen. Wir werden uns weiterhin gegen Apples Versuche wehren, den Wettbewerb zu untergraben.“
Epic reichte als Reaktion ebenfalls Anträge mit den Forderungen ein, Apples Antrag auf Aussetzung gänzlich abzulehnen. Der Kampf zwischen den beiden Unternehmen geht damit in die nächste Runde. Derweil steht es um die Finanzen von Epic nicht sonderlich gut, der Macher von Fortnite musste unlängst laut einer Meldung massenhaft Spieleentwickler entlassen.
Quellenangabe: AppGamers
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