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Apple: App Store in Brasilien bereit für alternative Zahlungsmethoden
Der iPhone-Hersteller hat im Rahmen einer dreijährigen Vereinbarung mit der Regulierungsbehörde CADE neue Gebühren eingeführt.
INHALTSVERZEICHNIS
Apple: Der iPhone-Hersteller hat im Rahmen einer dreijährigen Vereinbarung mit der Regulierungsbehörde CADE neue Gebühren eingeführt. Der brasilianische App Store wird nach einer Einigung mit der Behörde alternative Zahlungsmethoden und externe Links zulassen. Der US-Konzern muss fortan garantieren, dass Entwickler und Publisher innerhalb einer App neben Apple Pay auch alternative Zahlungsoptionen anbieten können.
Mit der Maßnahme öffnet Apple die iOS-Infrastruktur auch für Marktplätze von Drittanbietern. Das US-amerikanische Unternehmen darf zwar weiterhin Warnungen an Kunden aussprechen, diese müssen jedoch in ihrem Umfang begrenzt sein und eine neutrale und objektive Formulierung verwenden.
Apple App Store in Brasilien bereit für alternative Zahlungsmethoden
Die Vereinbarung gilt für einen Zeitraum von drei Jahren. Apple hat 105 Tage Zeit, die entsprechenden Änderungen im App Store umzusetzen. Sollte der US-Konzern dem nicht nachkommen, droht eine Geldstrafe von bis zu 27 Millionen US-Dollar. Auch die Ermittlungen zu den Geschäftspraktiken des iPhone-Herstellers könnten in dem Fall wieder aufgenommen werden.
Laut Tecnoblog sehen die neuen Bedingungen eine Gebühr von 5 Prozent für die Nutzung von Apple Pay sowie eine App Store-Provision von 10 Prozent bis 25 Prozent vor. Weitere Gebühren werden in Höhe von 15 Prozent für die Verknüpfung mit externen Zahlungsanbietern sowie für die Nutzung der Apple-Technologien in Höhe von 5 Prozent verlangt. Für nicht anklickbare Hinweise auf externe Angebote werden keine Gebühren berechnet.
Weiterhin hohe Gebühren für Entwickler und Publisher mobiler Apps
Ein Apple-Sprecher erklärte gegenüber 9to5Mac, dass die in Brasilien vorgenommenen Änderungen „neue Datenschutz- und Sicherheitsrisiken“ für Nutzer mit sich bringen würden, dass man aber intensiv daran gearbeitet habe, das bekannte Sicherheitsniveau aufrechtzuerhalten und besonders jüngere Nutzer zu schützen.
„Diese Sicherheitsvorkehrungen werden nicht jedes Risiko beseitigen, aber sie tragen dazu bei, dass iOS die beste und sicherste mobile Plattform in Brasilien bleibt, und wir werden uns auch weiterhin für die Interessen von Nutzern und Entwicklern einsetzen“, hieß es in einer offiziellen Stellungnahme.
Quellenangabe: PocketGamer.biz
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