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Apple: „Ads on Maps“ markiert Auftakt von Werbung in Karten
Der iPhone-Hersteller öffnet seine hauseigene Karten-App in den USA und Kanada wie bereits in einer Meldung angekündigt für Werbung.
INHALTSVERZEICHNIS
Apple: Der iPhone-Hersteller öffnet seine hauseigene Karten-App in den USA und Kanada wie bereits in einer Meldung angekündigt für Werbung. Unternehmen können fortan in Apple Karten, in den USA Apple Maps genannt, Werbeanzeigen buchen. Der Start erfolgt verspätet, wollten Marktbeobachter doch bereits Mitte April 2026 wissen, dass der Startschuss mit iOS 26.5 fallen wird.
Inzwischen sind wir bei iOS 26.6.1 angekommen und nun können endlich bezahlte Einträge gebucht werden. Allerdings nur in den USA und in Kanada, der Rest der Welt muss sich noch gedulden. Apple nennt das Ganze „Ads on Maps“ und hat auch schon offizielle Informationen zu dem Thema veröffentlicht.
Apple startet „Ads on Maps“ innerhalb hauseigener Karten-App
Die Werbung soll Nutzer der Karten-App erreichen, die in der direkten Umgebung nach Restaurants, Banken und Lebensmittelgeschäften suchen. Die Anzeigen unterstützen eine direkte Navigation zum Ziel und die Möglichkeit, den jeweiligen Anbieter anrufen zu können. Laut einem Medienbericht startet Apple die Werbung mit einem zusätzlichen Guthaben zur Kundengewinnung.
Unternehmen in den USA und Kanada, die bis zum 11. Oktober 2026 per Kreditkarte Anzeigen in Apples Karten-App buchen, erhalten im ersten Jahr eine monatliche Gutschrift in Höhe von 15 Prozent. Diese lässt sich jeweils im Folgemonat einsetzen und ist auf 1.000 US-Dollar pro Monat begrenzt.
Über eine Milliarde relevante Suchanfragen pro Monat
Werbetreibende können ihre Anzeigen mit Bildern und Werbetexten aufwerten. Die Kampagnen können zudem nach Standort, Wochentag und Uhrzeit ausgerichtet werden. Die Auswahl der angezeigten Werbeanzeigen wird unter anderem von der aktuellen Suchanfrage, der ungefähren Position des Nutzers und dem sichtbaren Kartenausschnitt vorgegeben. Persönliche Werbeprofile hingegen sollen dagegen keine Rolle spielen.
Apple Karten soll laut verfügbaren Informationen mehr als eine Milliarde relevante Suchanfragen per Monat verzeichnen. „Ads on Maps“ könnte sich für Werbetreibende mit einer physischen Adresse also durchaus lohnen. Apple schließt allerdings die folgenden Kategorien aus: klassische Hausdienstleistungen und allgemeine Handwerksangebote sowie Alkohol, Dating, Gewinnspiele, Glücksspiel, Religion, Kautionsdienste, Krypto-Geldautomaten und medizinische Dienstleistungen.
Quellenangabe: AppGamers
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