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Fortnite: Epic Games entlässt massenhaft Spieleentwickler
Spiele-Entwickler Epic Games hat rund 20 Prozent der Belegschaft entlassen und erntet dafür deutliche Worte von dem verbliebenen Team.
INHALTSVERZEICHNIS
Fortnite: Spiele-Entwickler und Publisher Epic Games hat rund 20 Prozent der Belegschaft entlassen und erntet dafür deutliche Worte von dem verbliebenen Team. Der Gameplay-Produzent Robby Williams beschreibt die Maßnahme in einem Beitrag auf X als „brutal“.
Williams sei „zutiefst erschüttert“ über den Verlust zahlreicher Kollegen, die er zu den talentiertesten Menschen zählt, mit denen er je gearbeitet habe. Er betonte in dem Zusammenhang, dass die Entlassungen „in keiner Weise ein Spiegel ihrer Arbeit oder ihres Einflusses“ seien.
Epic Games entlässt massenhaft Fortnite-Spieleentwickler
Der Gameplay-Produzent fordert zudem Geduld von der Community. Die verbliebenen Teams müsste die neue Situation zunächst verarbeiten, während sie gleichzeitig die Entwicklung an dem Videospiel fortsetzen müssten. Ob und welche Auswirkungen die Kündigungswelle auf Fortnite haben werde, lasse sich aktuell noch nicht vollständig abschätzen.
Epic hatte die Entlassungen mit rückläufiger Nutzung von Fortnite seit dem Jahr 2025 und einem Ungleichgewicht zwischen Einnahmen und ausgaben begründet. Man habe zuletzt „deutlich mehr Geld ausgegeben als eingenommen“, deshalb seien umfassende Einsparungen notwendig.
Fortnite soll komplett auf Monetarisierung ausgerichtet werden
Strategische und juristische Großprojekte forderten ebenfalls ihren Tribut. Epic Games leistete sich in den letzten Jahren einen erbitterten Rechtsstreit mit Apple und Google um die App-Store-Provisionen. Unlängst wurde ein umfangreiches Abkommen mit Google unterzeichnet, das Medienberichten zufolge ein Volumen von rund 800 Millionen US-Dollar umfasst. Es handelt sich allerdings nicht um eine reine Strafzahlung, sondern um ein komplexes Paket aus Vergleichen, Programmen und gegenseitigen Verpflichtungen.
Epic richtet vor diesem Hintergrund seine Cash Cow neu aus und will fortan Inhalte priorisieren, die zuverlässig große Spielerschaften erreichen und sich monetarisieren lassen. Experimente mit eigenen Spielmodi treten in den Hintergrund, während der Fokus auf dem Battle-Royale-Kern, auf großen Events und nutzergenerierten Inhalten liegt.
Quellenangabe: Golem
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