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Subnautica 2: Millionenerfolg könnte Krafton viel Geld kosten
Das Survivalgame hat sich nach dem Start im Early Access bereits mehr als vier Millionen Mal verkauft und ein Ende ist nicht in Sicht.
INHALTSVERZEICHNIS
Subnautica 2: Das Survivalgame hat sich nach dem Start im Early Access bereits mehr als vier Millionen Mal verkauft und ein Ende ist nicht in Sicht. Publisher Krafton könnte der Erfolg aufgrund eines Rechtsstreits mit seinen Spiele-Entwicklern allerdings jede Menge Geld kosten.
Laut einem Bericht von Korea Economic Daily wird das Unternehmen eine Bonuszahlung von bis zu 250 Millionen US-Dollar auszahlen müssen. Die Prämie führte bereits zu einem erbittert ausgeführten Rechtsstreit mit den ehemaligen Chefs des verantwortlichen Spiele-Studios Unknown Worlds.
Subnautica 2 wurde bereits vier Millionen Mal verkauft
Die Streitigkeiten beruhen ursächlich auf der Übernahme von Unknown Worlds im Jahr 2021. Krafton legte damals rund 500 Millionen US-Dollar auf den Tisch und vereinbarte zusätzlich eine erfolgsabhängige Bonusregelung: Sollte Unknown Worlds in der Lage sein, definierte Umsatzgrenzen zu überschreiten, wären weitere Zahlungen in Höhe von bis zu 250 Millionen US-Dollar fällig.
Die Wette ist dabei offensichtlich stark zugunsten des Spiele-Studios ausgelegt. Krafton muss bei dem Überschreiten eines festgelegten Umsatzwertes für jeden zusätzlichen US-Dollar Umsatz mehr als drei US-Dollar Bonus zahlen und das so lange, bis die Obergrenze erreicht ist.
Konflikt um Bonuszahlungen eskalierte bereits 2025
Warum sich Krafton auf einen solchen Deal einließ, ist nicht bekannt. Das Thema sorgte allerdings 2025 für einen Konflikt, als der Publisher die Unknown Worlds-Mitgründer Charlie Cleveland und Max McGuire sowie CEO Ted Gil entließ und den Release von Subnautica 2 um ein Jahr verschob.
Die ehemaligen Leiter des Spiele-Entwicklers warfen Krafton daraufhin vor, den Marktstart bewusst verschoben zu haben, um sich vor der Bonuszahlung zu drücken. Der Publisher wies die Vorwürfe zurück, kassierte allerdings vor Gericht im März 2026 eine erste Niederlage.
Verkäufe nähern sich vereinbarten Umsatzschwellen
Ein mit dem Fall betrauter Richter ordnete die Wiedereinsetzung von Ted Gill als CEO an und verlängerte den Zeitraum für die Erreichung der Bonusziele bis mindestens September 2026. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass Krafton vertragliche Vereinbarungen verletzt habe. Diese Entscheidung könnte sich nun für Unknown Worlds auszahlen.
Wie die Korea Economic Daily berichtet, wurden von Subnautica 2 bereits mehr als vier Millionen Exemplare verkauft. Damit nähern sich die Verkaufszahlen schnell den vereinbarten Umsatzschwellen, die eventuell sogar überschritten werden. Krafton soll daher bereits prüfen, in welchem Umfang Zahlungen fällig werden.
Quellenangabe: Golem
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